Fotografen sind Künstler; Künstler sind Fotografen

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

viel zu lange habe wir diese Dinge getrennt. In Zukunft müssen wir sie integrieren.

Ein Fotograf ist ein Künstler denn Künstler sind auch Fotografen

So ziemlich jeder den ich kenne, der sich mit der Fotografie aufrichtig und seriös beschäftigt, hat auch eine künstlerische Ader in sich. Im Speziellen meine ich in diesem Artikel die sogenannten „Fotografen“ und „Künstler“, welche sich anmaßen über die Kunst, die Menschheit und die Kultur vermeidlich „besser“ bescheid zu wissen als alle anderen auf diesem Planeten. Sie zeichnen sich sich durch Herablassungen und Diffamierungen aus. Gerne halten sie sich für den „Fürst“, der im Buch von Machiavelli beschrieben wurde.

Die Fotografie ist jedoch ein eigenes Medium

Welches ganz bestimmt nicht von einem Provinz-Prinzen oder einer Provinz-Prinzessin beherrscht wird. Denn in der Fotografie geht es nicht um den Menschen, sondern um seine Seele. Diese besitzen zu wollen hat irgendwie etwas teuflisches, oder?

Also liebe Fotografen:

Was will uns deine Seele mit Hilfe der Fotografie erzählen?

Keine Fotografie ohne Seele ist heilig!

Wir können unsere Fotografien so oft remixen, recyclen, bearbeiten und pimpen, wie wir wollen. Eine seelenlose Fotografie bleibt eine seelenlose Fotografie. Da kannst du so viel rumschreien, wie du willst. Wenn du als Fotograf keine Seele hast, bist du kein Künstler und kein Artist.

Es wird Zeit, dass du „upcyling“ betreibst und deine Fotografie erneuerst und mit einer unsichtbaren „visuellen“ Energie auflädst.

Liebe Grüße Herr Rausch

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6 Gedanken zu “Fotografen sind Künstler; Künstler sind Fotografen

  1. Jean-Paul Satre hat mir gleich auf den ersten Seiten des Buches „Das Sein und das Nichts“ einige Ideen zu dem hier beschriebenen Thema geben. Ich werde es also an dieser Stelle weiter ausarbeiten. 😉
    Auch wenn die „Hinterwelter“ (laut Nietzsche) es gar nicht wollen würden.

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  2. Seele ist das Eine was man haben muss. Die andere Sache ist Wissen. Und Beides kombiniert ist eine herrliche kreative Grundlage.

    Und genau diese Grundlage ist bei den Meisten mehr als verkümmert. Die Fotografie verkommt bei einigen zu einem Schönwetterhobby was bequem zeitlich zwischen dem Mittagessen und Abwasch Platz findet.

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