Es ist nicht möglich ignoriert zu werden!

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

das angeblich Schlimmste was einem Selbstständigen oder einem Fotografen passieren kann, ist das ignoriert werden.

Nun, ich leben in Schwerin, es ist nicht nur die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch die Landeshauptstadt des Desinteresses. Manchmal ist es schon sehr verwunderlich, für zugezogene was die ortsansässigen Stadtbewohner alles ignorieren können. Es grenzt an ein Wunder, dass die Bürger der Stadt Schwerin noch nicht die Schwerkraft ignorieren.

Ignoriert zu werden hat nicht nur schlechte Seiten.

Ich habe definitiv meine Ruhe vor Menschen, mit denen man keine Zeit verbringen möchte, da sich diese wie Zeitverschwendung anfühlt. Dies wiederum ist sehr zuträglich für gute Laune, Kreativität und Innovation. Diese gute Laune, diese Kreativität und diese Innovation ermöglichen dir ein fröhliches und zuversichtliches weitermachen, ohne Bedenkenanmelder, Sittenwächter und vor allem ohne Ordnungshüter und Lebensbeamten „der einzig wahren und zulässigen Fotografie“. Die beste Option, welche du an dieser stelle hast, ist das Weitermachen!

Du erhältst eine ungeahnte Freiheit

Produziere, erschaffe, erstelle, teile und sei ganz frei du selbst. Es wird gar nicht lange dauern, dann tauchen zwar die Idioten wieder auf und versuchen dich zu unterdrücken, wenn du allerdings fleißig, zielstrebig und selbstbewusst genug warst, wird der zu erwartende Gegendruck sehr überschaubar sein. Denn die schiere Masse deiner Kreativität, wird über jeden Zweifel erhaben sein. Es ist auch der Zeitpunkt, an dem es sehr schwer wird dich weiterhin zu ignorieren.

Es geht nicht mal darum besonders „gut“ zu sein

Denn die Menschen, welche bereits in den Genuss gekommen sind, dich zu ignorieren, wollen und werden dich nicht wertschätzen. Sie würden sich lieber die eigenen Hände und Füße abknabbern. Ihr Wunsch ist es, dass du endlich aufhörst und verschwindest.

Leichtfertig wird etwas übersehen:

Das Genie, der Erfolgreiche, der Gewinner zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er aufgegeben hat.

Du wächst also an der Ignoranz anderer und kannst sogar unbeobachtet an den Ignoranten vorbeiziehen. Später tauchst du dann an Stellen auf, wo man dich nicht vermutet (siehe Elon Musk, Steve Jobs, Joseph Beuys, Gerhard Richter). Es ist und war ihr Ego, ihr Charisma und ihr Wille, welcher es ihnen ermöglichte, dass eine Ignoranz unmöglich ist.

Es geht nicht darum bei allen besonders „beliebt“ oder „unbeliebt“ zu sein!

Es ist eine traurige Tatsache der Realität:

Heutzutage müssen wir, in der kapitalistischen, konsumgesteuerten Welt der hyperdigitalen Medien einfach nur lauter sein als andere, damit wir beachtet werden. Der Inhalt spielt überhaupt keine Rolle mehr. Lauter sein reicht völlig aus.

Hier finden wir auch den Grund, weshalb Fotografien immer krasser, stärker, dynamischer, bunter und knalliger werden.

Den Mond und die Sterne, Den Wald und das Reh.

Der Ausweg

Es ist ganz einfach. Du wirst ein angenehmer Gesprächspartner, der sich als ruhig und konzentriert erweist. Du wirst ein Geschichten Erzähler, der spannende und packende Dinge zu erzählen und zu zeigen hat, welche einen vor Staunen, Spannung und Faszination ganz ruhig werden lassen.

Es ist der Zeitpunkt, an dem du dich wieder selbst besitzt. Erst dann kannst du frei sein. Schließlich wirst du dann ignoriert.

Liebe Grüße Herr Rausch

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2 Gedanken zu “Es ist nicht möglich ignoriert zu werden!

  1. Ist zwar schon ne Weile her, aber als ich in Schwerin war, lief gerade ein White Dinner ab. Alle in Weiß, Tischdecken in Weiß, Klamotten in Weiß, weiße Tee- und Kaffeekannen, Tassen und so weiter. Irgendwie passt da Dein Desinteresse nicht so richtig, finde ich. Da haben sich sehr viele Menschen getroffen, weil sie das gleiche Interesse an diesem Event hatten. Ich habe diesen irre langen Tisch ein paar mal umrundet. Gut sichtbar immer meine Kamera in der Hand gehalten. Es gab sehr viele Menschen, die sich sehr interessiert, aus was für Gründen auch immer, mir zuwandten und mir auch ohne Worte gestatteten Fotos zu machen. So viel zur Hauptstadt der Desinteresse von meiner Seite. Aber vielleicht muss man ja doch eine längere Zeit dort „wohnen“ um diese Unart festzustellen… 🙂 Mit allem Anderen gehe ich mit Dir konform…

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