Was treibt dich an?

 Liebe Freunde der schöneren Fotografie, lasst uns ein wenig über das Leben philosophieren.

Heute stellen wir uns den Fragen:

  • Was treibt dich an?
  • Was ist die Motivation hinter unserem handeln?
  • Warum stehen wir morgens auf?

Jeder von uns hat eine individuelle Antwort auf diese Fragen.

Im heutigen Artikel versuche ich euch meine Antworten mitzuteilen.

  1. Es ist mein Wunsch andere Menschen zu befähigen, zu ermutigen und zu ermächtigen.
    Ich kann mich noch an meine Depression erinnern. Es war die Zeit, in der ich mich machtlos, nutzlos, schutzlos und klein fühlte. Heute habe ich die Depression besiegt und bin alles andere, als klein. Ich leuchte wie ein verdammtes Leuchtfeuer! Ich biete einen sicheren Hafen, ich bin für einige der Fels in der Brandung, ein guter Freund und Zuhörer. Meine Ziele und Erwartungen sind selbst bestimmt und ich bin der Meinung, dass ich genug Informationen, Wissen, Know How und Lebensenergie habe, dass ich sie mit anderen teilen kann. Hierbei ist es allerdings wichtig sich ständig vor Augen zu führen, dass nicht jeder Mensch mit mir einverstanden sein wird. Dies macht meine Lebensweise und meine Philosophie nicht automatisch und grundsätzlich falsch. Mir reicht es völlig aus, wenn ich einige wenige auf dieser Welt erreiche.
  2. Ich liebe es mich mit den alten Meistern der Fotografie in meiner Freizeit zu beschäftigen.
    Ich bin überzeugt davon, dass mich diese Beschäftigung weiterbringt, als irgendein Kommentar eines anonymen Users oder Marketing-Hipsters. Der mit Abstand geringste Teil der gemachten Äußerungen, dient der Verbesserung der Fotografie. Es sind Antagonisten, welche sich selbst erhöhen und selbst ermächtigen und durch Erniedrigungen individuelle und freie Fotografie einschränken möchten.
  3. Meine Fotografie dient meiner eigenen Lebensfreude.
    Mittlerweile bin ich nicht mehr bereit, meine Freude mit jedem „Hans und Franz“ zu teilen. Aus diesem Grund teile ich nur noch meine Fotografien mit Menschen, welche mich und meine Fotografien wertschätzen.  

Beantwortet mir doch bitte folgende Fragen:

  • Was soll bleiben wenn du gehst?
  • Welcher Eindruck soll von dir bleiben, wenn du einen Kommentar hinterlässt?
    Sollen sie denken: „Was für ein nützlicher Beitrag“ oder „Was für ein herablassendes Arxxxxxch“.
  • Ist es dein Wunsch eine große Menge an Menschen mit deinen Fotografien zu erreichen und zu beeinflussen?
  • Reicht dir ein kleiner Kreis von Menschen, mit denen du offen und ehrlich über deine Fotografien reden kannst?
  • Was entzieht dir die nötige Lust zur Fotografie?
  • Wie können wir Menschen, Dinge und Situationen aus unserem Leben entfernen, welche uns die Lust an der Fotografie nehmen?
  • Was unternimmst du selbst, um dich mit der nötigen Lust immer wieder neu zu befüllen? 

Mach was dir Lust an der Fotografie bereitet, mach was dir Lust auf das Leben bereitet. Wir haben nur dieses eine Leben!

Liebe Grüße Herr Rausch

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9 Gedanken zu “Was treibt dich an?

  1. Was soll bleiben, wenn du gehst?

    Oh, mit dieser Frage habe ich mich schon sehr oft beschäftigt. Wäre doch schön, wenn man sich irgendwo selbst ein kleines Denkmal setzt. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass dieses wohl nicht eintreffen wird und so hoffe ich zumindest, dass ein paar wohlwollende Erinnerungen an mich bleiben.

    Welcher Eindruck soll von dir bleiben, wenn du einen Kommentar hinterlässt?
    Sollen sie denken: „Was für ein nützlicher Beitrag“ oder „Was für ein herablassendes Arxxxxxch“.

    Du wirst es nicht glauben, auch ich war mal ein Arschloch. Nur war mir das nicht so richtig bewusst. Eigentlich wollte ich nur ein paar gut gemeinte Ratschläge, weithin bekannt unter dem Namen Konstruktive Kritik, unter einigen Bildern verteilen. Doof nur, dass darum niemand gebeten hatte. Dann bist Du nämlich ein Arschloch. Egal wie gut du es eigentlich gemeint hast. Seit eben dieser Zeit mache ich das nicht mehr. Und dennoch… wenn ich einen wirklich langen Kommentar hinterlasse, der den Fotografen was gebracht hat, dann erwarte ich schon etwas Wertschätzung..

    Ist es dein Wunsch eine große Menge an Menschen mit deinen Fotografien zu erreichen und zu beeinflussen?

    War mal – mittlerweile habe ich das Gefühl, es interessiert sich nur noch ein Bruchteil für meine langweiligen Fotos… deshalb ist es mir egal, wie viele Menschen ich erreiche. Und beeinflussen will ich schon mal keinen mehr.

    Reicht dir ein kleiner Kreis von Menschen, mit denen du offen und ehrlich über deine Fotografien reden kannst?

    Oh ja… das ist um Längen fruchtbarer mit einigen wenigen Menschen, die zumindest wissen wovon ich rede zu diskutieren, als mit einen Haufen von Möchtegerns…

    Was entzieht dir die nötige Lust zur Fotografie?

    Zur Zeit der Mangel an nötigen weiblichen Mitmenschen die sich GERNE fotografieren lassen. 😦

    Wie können wir Menschen, Dinge und Situationen aus unserem Leben entfernen, welche uns die Lust an der Fotografie nehmen?

    Das ist jetzt schon schwieriger… Hängt auch immer von den Lebensumständen ab. Ich kann ja nicht rigeros alles was mich abhält aus meinem Leben entfernen. Katze, Hund, Ehefrau… auf jeden Fall gilt es, des öfteren den inneren Schweinehund zu besiegen. Denn da kann mir einer sagen was er will: oft werden doch nur Dinge vorangestellt, die wir leicht durchbrechen können. So etwas wie: Es regnet Bindfäden!, oder Es ist zu heiß!, oder oder oder… zählen einfach nicht!

    Was unternimmst du selbst, um dich mit der nötigen Lust immer wieder neu zu befüllen? 

    Ich stelle mir selbst Themen, habe ich früher im Fotoclub gehasst, wenn Themen vorgegeben waren. Heute suche ich sie bewusst. Themen für Serien, Oder ich laufe mit einer Brennweite durch die Gegend und merke während des Fotografierens, wie geil das eigentlich ist. Reduzierung ist sowieso ein sehr gutes Instrument um sich immer wieder neu zu entdecken…

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  2. Was bleibt am Ende von mir? Ja wenn es dumm läuft, was ja gar nicht so abwegig ist. Eine Menge Datenmüll. Und doch keimt die Hoffnung in mir, dass es Menschen gibt, welche nach meinem Ableben sich noch an meinen Arbeiten erfreuen können.
    Heute ist man, und ich nehme das Wort bewusst in den Mund, ein Arschloch. Wenn man sich erdreistet seine ehrliche Meinung unter einen Artikel, Bild oder Beitrag postet. Die sogenannte konstruktive Kritik ist das Wort nicht mehr wert, welches sie bezeichnet.
    Ich spreche über Fotografie nur noch mit Menschen welche Ahnung, oder Kreativität oder einen Affinität zur Fotografie haben. Davon hab ich zum Glück ein paar an meiner Seite. Und selbst mit diesen bin ich nicht immer einer Meinung, was auch gut ist.
    Ob und wie ich andere in Ihrem Tun beeinflusse ist mir, auch wenn es sich gerade überheblich anhören mag, reichlich egal. Den auch ich lass mich inspirieren. Am Ende ist es das eigene Werk, was zufrieden stellen muss.
    Eines hab ich in den letzten Wochen, Monaten, Jahr gelernt.
    Den eigenen Weg zu bestreiten, egal ob und wie man dafür gewürdigt wird.

    Es gäbe noch viel viel mehr zu schreiben. Jedoch endet es hier.
    Da ich glaube, du weißt, was ich ausdrücken möchte.

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  3. „Eigentlich“ geht dich das gar nix an und das Internet schon mal gar nix. 🙂
    Andererseits schadet es nicht, sich mit diesen Fragen zu befassen, daher hier meine Antworten:

    – Was soll bleiben wenn du gehst?
    Eine positive Erinnerung.

    – Welcher Eindruck soll von dir bleiben, wenn du einen Kommentar hinterlässt?
    Hoffentlich den Eindruck, den ich hinterlassen wollte. Und nein, der muss nicht unbedingt „nett“ sein.

    – Sollen sie denken: „Was für ein nützlicher Beitrag“ oder „Was für ein herablassendes Arxxxxxch“.
    Das kommt immer auf die Art der Fragestellung an. Wer vernünftig frägt, verdient auch vernünftige Antworten, die dürfen dann auch gerne nett formuliert werden.
    Eine Zeitgenossen brauchen aber andere Antworten, falls man sie nicht ignorieren kann oder mag.

    – Ist es dein Wunsch eine große Menge an Menschen mit deinen Fotografien zu erreichen und zu beeinflussen?
    Schön wäre es schon, es ist mir aber kein Ziel.

    – Reicht dir ein kleiner Kreis von Menschen, mit denen du offen und ehrlich über deine Fotografien reden kannst?
    Ja.

    – Was entzieht dir die nötige Lust zur Fotografie?
    Müdigkeit.

    – Wie können wir Menschen, Dinge und Situationen aus unserem Leben entfernen, welche uns die Lust an der Fotografie nehmen?
    Ignorieren. Wenn möglich.
    Denn wer mir die Lust am Knipsen nimmt, der kann auch sonst keine gute Gesellschaft sein.

    – Was unternimmst du selbst, um dich mit der nötigen Lust immer wieder neu zu befüllen?
    Ich lasse mich inspirienen. Bilder, andere Fotos, Musik, Bücher und natürlich Menschen.

    Bis dähmnäxt
    Jochen

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