Die Qual der Entscheidungen

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt euch also entschieden diesen Blog und auch andere Blogs hier zu lesen. Allen diesen Blogs lagen eine Reihe von Entscheidung zugrunde. Von der Themenfindung bis hin zur Veröffentlichung. Aber was haben Entscheidungen mit der Fotografie zu tun?

Fotografie ist mehr Entscheiden als Fotografieren

Noch bevor wir überhaupt unser erstes Bild gemacht haben, haben wir schon einige Entscheidungen getroffen. Die Fotografie ist voll von Entscheidungen. Angefangen bei der aller ersten Entscheidung: Das wir anfangen zu fotografieren. Und es folgen noch mehr Entscheidungen: Was fotografieren wir? Welche Kamera? Welches Objektiv? Welchen Bildstil nutzen wir? Entscheidungen werden unsere ständigen Begleiter und werden uns quälen! Die Masse an Entscheidungen die wir bisher getroffen haben ist enorm und wird auch nicht weniger. Das kann für Einige abschreckend wirkend, da die Fotografie doch mehr ist als nur den Auslöser tätigen.

Wichtig ist, dass wir uns entscheiden!

Denn nur so starten wir den Lernprozess! Denn wenn wir merken, dass unsere Entscheidung nicht zum Ziel führt müssen wir improvisieren. Abbrechen ist nur eine weitere Ablehnung einer Entscheidung! Und die Entscheidung nicht zu improvisieren ist eine Entscheidung gegen den Lernprozess. Genauso wichtig ist es aber nur dann zu improvisieren wenn unsere Entscheidung dem Ziel im Weg steht. Ständiges improvisieren hindert uns genauso an der fotografischen Entwicklung, da es auf langer Sicht nicht zielführend ist.

Der gezielte Lernprozess der so entsteht wird uns somit bei der nächsten Entscheidung weiter helfen. Dabei spielt es keine Rolle ob wir mit unserer Entscheidung richtig oder falsch lagen. Wichtig ist nur, dass wir uns entschieden haben.

Um aufzustehen muss man ernst lernen hinzufallen!

Den größten Fehler den wir machen können ist uns nicht zu entscheiden oder andere für uns entscheiden zu lassen! Dies bringt nicht nur unseren Entwicklungsprozess sondern auch den Lernprozess zum Erliegen! Genauso ist es mit Einstellungen wie „ich bleibe wie ich bin“ oder „ich habe meinen Bildstil und Bildsprache und werde nichts ändern!“. Solche Aussagen sind nichts anderes als eine Ablehnung von Entscheidungen und der eigenen Weiterentwicklung.

Was sagen solche Sätze über den Fotografen und den Menschen aus? Ist die Weiterentwicklung nicht ein Lohn für die ganzen Entscheidungen die wir getroffen haben? Die Fotografien die über die Jahre unseren Entwicklungsprozess dokumentieren sind doch am Ende das größte Lob und die größte Motivation um weiter zu machen!

Auf was sollten wir also mehr Wert legen? Darauf dass wir uns weiterentwickeln oder auf unzählbare Likes und Follower die uns genau an einem bestimmten Punkt festhalten?

Mit freundlichsten Grüßen

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