Fotografie ist ein Privileg der Freiheit

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

es ist noch gar nicht solange her, da war die Fotografie ein Privileg von Menschen, welche sich die Fotografie leisten konnten und genug Expertise besaßen, um die Filme korrekt zu belichten.

Polaroid SNAP

Wenn wir heute umherlaufen und mit unserer vollelektronischen von einer AI unterstützten Kamera fotografieren, ist es unweigerlich ersichtlich, dass die Moderne unsere Fotografie befreit hat. Heute ist jeder Prolet in der Lage sich Fotograf zu nennen. Denn heute kann wirklich jeder fotografieren. Dies geschieht nicht immer zur großen Freude der ewig Gestrigen, welche in der Vergangenheit allein das Privileg der Fotografie genossen. Der Aufmerksame Beobachter erkennt auch, dass die Hersteller der Kameratechnik lange versuchten die Fotografie für eine bestimmte Kundenschicht vorzusehen (zum Beispiel durch hohe Preise). Dies Funktioniert immer schlechter, denn die Produktivität unserer modernen Welt ist einfach zu hoch und wir generieren wesentlich mehr einkommen als vor 30 Jahren. Dies hat zur Folge das die Preise sinken oder alternative günstigere Produkte geschaffen werden.

Was passiert, wenn wir selbst auf einmal mehr als genug Einkommen generieren würden?

Viele beantworten diese Frage mit Reisen, um andere Kulturen kennenzulernen. Es scheint so, dass es immer noch viele Menschen gibt, welche immer noch auf ein „genug“ an Einkommen warten, bis sie sich das Privileg von Reisen und Bildung leisten dürfen, können und wollen. Ich bezweifle jedoch, dass diese Menschen ein echtes Interesse an anderen Kulturen und an Bildung haben.

Denn wir können eine interessante Beobachtung bei einigen Menschen machen, welche trotz ihres geringen Einkommens das Internet nutzen, um sich kulturell sowie in ihrem Bildungsstand fortzubilden. Ich beobachtete Menschen welche sich trotz ihres geringen Einkommens für Philosophie, Kunst, Reisen, Fotografie und den Sinn des Lebens interessieren. All diese Menschen haben etwas gemeinsam:

Sie erkannten das Bildung, Kunst, Philosophie, Reisen und die Suche nach dem Sinn des Lebens kein Privileg weniger reicher Menschen ist. Sie erkannten, dass es gar kein Privileg mehr ist.

Was sind in der heutigen modernen Welt denn immer noch „ultimative“ Privilegien?

Wir als Fotografen haben das Privileg der Fotografie, wir sind frei und können umherstreifen, um zu sehen, zu beobachten, zu dokumentieren, zu analysieren und zu fotografieren. Ganz nebenbei können wir miteinander frei interagieren und Meinungen, Wissen und Perspektiven frei vergleichen, Differenzieren und tauschen.

Dies ist nicht über all auf der Welt so. Es ist unser Privileg!

Liebe Grüße Herr Rausch

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2 Gedanken zu “Fotografie ist ein Privileg der Freiheit

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