Die kritische Betrachtung der „Foto-Kritik“

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

betrachten wir heute die sogenannte „Foto-Kritik“ kritisch.

Die zeitgenössische „Foto-Kritik“ ist zu 99,8% nichts anderes als eine Ansammlung von subjektiven von sentimentalen Behauptungen und Herablassungen von anonymen, aufgeblasenen und selbst überschätzenden Fachidioten, welche sich allein auf das Formulieren und Äußerungen von Mängeln, Klagen und Beschwerden fokussiert haben. Zeitgenössische „Bildkritiken“ enthalten keine Güte, sie sind meist weder hilfreich, noch sind sie konstruktiv. Denn der nicht zu selten verbohrte, narzisstische, über den Dingen thronende Fachidiot, ist so selbstherrlich und verhärtet in seiner Ansicht, dass ihm keine andere Möglichkeit bleibt. Der zeitgenössische Foto-Kritiker hält sich hierbei ,für einen wichtigen und entscheidenden Kritiker, dabei mangelt es ihm an Sachverstand und an Macht etwas konstruktives oder alternatives hervorzubringen. Dem selbstherrlichen „Foto-Kritiker“ ist es selbst unmöglich ein Vorbild, für andere zu sein und er ist nicht in der Lage auch nur einen einzigen Lösungsansatz zu liefern. Dies macht den „Foto-Kritiker“ zu einem überaus entbehrlichen Element der Fotografie. Der zeitgenössische Foto-Kritiker gleicht eher einem zerstörerischen Troglodyten. Seine Aussagen sind egalitär, haben keinen Wert und sind missraten.

Sie lehnen Verantwortung kategorisch ab!

Kategorisch lehnen sie jegliche Verantwortung, jeglichen Gehalt in ihren Aussagen ab, mit dem Ziel das Individuelle, das Andere, das Abweichende zu unterbinden und zu vernichten. Der „Foto-Kritiker“ beruft sich dabei auf seine besonders ausgeprägten Fähigkeiten, seinem besonders erlesenem „Geschmack“ und letztlich sein Recht auf freie Meinung („Man wird ja noch sagen dürfen“), mit dem Ziel seine Umwelt konsequent abzuwerten.

Ihr glücklichen Augen, Was je ihr gesehn, Es sei wie es wolle, Es war doch so schön!

Ein „Foto-Kritiker“ ist solange begeistert, bis ihn selbst eine Kritik trifft.

Eine Form vollendete Bildkritik, ist dem zeitgenössischen „Foto-Kritiker“ völlig unbekannt, eher Ablehnungswert, würde doch eine Form vollendete Bildkritik zu einer Konversation führen, welche geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung und Erkenntniszunahme. Heute gilt der Totalitätsanspruch der vereinzelten Meinung (damit meint er seine eigene Meinung). Sie kennt keine Duldung, keine Toleranz und keine Hilfeleistung. Der moderne „Foto-Kritiker“ begehrt eher gegen diese Forderungen auf, solange es ihn nicht selbst trifft.

Es geht ihnen nicht um die Fotografie, sie wollen einfach nur irgendetwas zerstören.

Ihm geht es im Bildmotiv NICHT, um die Sache, den Sachverhalt, die Dokumentation, sondern es geht ihm, um das möglich Denkbare in einem Bildmotiv. Hinzu kommt das „Foto-Kritiker“ mit eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten, nicht in der Lage sind zu verstehen, dass sie die einzigen sind, die so über ein Bildmotiv denken. Sie erheben sich und ihre Sicht-/ Denk- und Lebensweise, über andere und sprechen selbsternannt, für die Allgemeinheit, ohne dass sie dazu überhaupt befähigt sind. Natürlich wird der selbstherrliche, selbstverliebte, narzisstische und verbohrte „Foto-Kritiker“, an dieser Stelle opponieren und vehement widersprechen. Genau hier liegt der entlarvende Moment der Fotografie. Sie legt die Negativität, die Unfreiheit, das Unwissen, die Grobheit unserer Gesellschaft wie ein Skalpell frei.

Liebe Grüße Herr Rausch

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