Fotografie ist immer auch politisch

Liebe Freunde der Fotografie,

eure Fotografien zeigen uns grundsätzlich auch immer eure Persönlichkeit und eure Weltanschauung.

  • Was fällt uns ins Auge, wenn wir deine Bilderstrecken sehen?

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3 Gedanken zu “Fotografie ist immer auch politisch

  1. Ungefähr das Gleiche, wie bei Lars 🙂 Und doch wieder anders, irgendwie. Und ich lege mich nicht so auf einen Stil fest. Wenn ich das auch schon oft versucht habe. Was sieht man bei mir: Ich versuche meine Protagonistinnen immer so darzustellen, dass sie sich selbst gefallen, ich denke, das sieht man auch ganz deutlich. Nur – es gab auch mal Zeiten, wo ich wollte, dass sie MIR gefallen sollten, das bekamen wir jedoch selten auf einen Nenner. Und es brauchte Zeit, den Ausdruck hervorzubringen, den ich mir wünschte. Und so kehrte ich immer wieder in das Hamsterrad zurück. Zum Ausgleich gab und gibt es dann auch noch Landschaftsbilder ohne Zahl. Die haben mir nie widersprochen. 🙂 Ab und zu, wenn es wirklich passt, dann versuche ich mich sogar in Street. Aber dazu fehlt mir einfach der Mut… Und wie das so ist, Vorher fragen… nein… also dann besser nicht. 🙂

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  2. Nackte Tatsachen 🙂 Anders kann ich meine Bildstrecken nicht bezeichnen. Politisch wird es nur in den Texten. Die allerdings oft wenig mit dem Bild zu tun haben.
    Anderseits kann ich sagen, dass es viele gute Bilder gibt, deren Aussage politischer Natur ist. Diese sind nur nicht von mir.

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    • Ich bin eher der Meinung, dass du mittlerweile aus trotz „Nackte Tatsachen“ sagst. Denn um solche Fotografien zu erschaffen, wie du sie machst. Ist es nicht möglich es auf eine einfache Fleischbeschau runter zu brechen. Denn da gehört ein gewisses Fingerspitzengefühl zu, dass dir oftmals nicht eingestanden wird. Ich kenne die Problematik.
      Ich sehe eher einen Fotografen, der die schönere Hälfte der Menschheit versucht zu dokumentieren und zu feiern. Ganz ohne Macho gehabe oder den Anspruch einer neuen Wixvorlage im Würfelspint einer Umkleide.
      Uns wird es nur nicht leicht gemacht, von Betrachter*innen. Meist haben sie keine Ahnung vom menschlichen Dasein. Ganz ähnlich hat es Hölderlin beschrieben:
      “ Ich sehe Kinder aber keine Menschen. Ich sehe Männer aber keine Menschen. Ich sehe Frauen aber keine Menschen „. Du findest das komplette Zitat im Hyperion. Im übrigen ist der Text deiner Kritik an der Gewerkschaft dem sehr ähnlich.

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