Was ich an Street-Fotografie mag

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

Street-Fotografie ist so wunderbar demokratisch!
Ich kann sie jederzeit betreiben, dabei ist es egal welche Kamera ich dafür einsetzte.

Du kannst Street Fotografie mit dem Tablet, mit deinem Smartphone, der DSLR sogar mit einer Camera Obscura betreiben. Das Gerät sollte einfach nur eine Fotografie zustande bringen. Hier existieren keine Regeln!

Die Definition eines Fotografen

Was bzw. wer ist ein Fotograf?

Das Wort Fotografie kommt aus dem griechischen und ist aus Zwei Wörtern zusammengesetzt.

Einmal aus dem Wort „Foto/ photo“, welches mit Licht zu übersetzen wird und „Grafie/ graphie“, dass soviel bedeutet wie zeichnen.

Ein Fotograf ist somit ein Lichtzeichner oder ein Zeichner mit Licht.

Deine Kamera ist dein Zeichenstift. Und mit diesem Zeichenstift, kannst du dir deine „Realität“ selber erzeugen. Die besten Fotografien strahlen eine Bedeutung aus, sie sind aufregend und nicht langweilig, sie zeigen die Schönheit des Lebens, sind dynamisch und erzählen uns eine Geschichte.

Fotografie kann man mit Poesie vergleichen.

Was gehört zu einem guten Gedicht? Was hat die einzelne Gedichte berühmt und unsterblich gemacht?  Hier ergibt sich die Frage, was braucht man für gute Poesie? Ist sie vom Stift anhängig oder vom verwendeten Papier?

Für das schreiben benötigt man eine gute Geschichte mit guten Protagonisten, es ist wichtig Gefühle die richtigen Gefühle zu vermitteln. Dazu kommt der guter Einstieg in die Geschichte und ein wundervolles Ende.Für die Poesie benötigt man einen guten Fluß, eine wohl gewählte Kadenz der Wörter, auch die Auswahl dieser Wörter ist nicht unwichtig. Denn mit den Wörtern und Begriffen malst du imaginäre Bilder im Kopf deines Lesers, welche seine Seele berühren sollen.

Niemals wird von der Auswahl des Stiftes oder des Papieres gesprochen.

Warum sollte es also in der Fotografie anders sein?

Aber schaffst du es, dass deine Fotografien eine Geschichte erzählen? Oder das sie die Seele des Betrachters erreichen?
Hier einige Ideen:

  • Du lebst in der Stadt oder auf dem Land? Zeige uns doch wie sich das Stadtleben vom Landleben unterscheidet und umgekehrt.
  • Was magst du nicht am Leben in der Stadt? Was magst du nicht am Leben auf dem Lande? Dokumentiere es und zeige es der Welt!
  • Nutze die Kamera, welche du am leichtesten bedienen kannst. Meinetwegen dein Smartphone oder eine „Point an shoot“ Kamera. Mach dir als Autor keine Gedanken über dein Schreibgerät! Wichtig ist allein die Botschaft, die Geschichte und nicht die Farbe deine Tinte.
  • Fotografiere nur etwas was dich interessiert. Vermeide Fotografien von Dingen die dich langweilen!
  • Geh nah ran! Physisch, Emotional und Spirituell. Spiegel dich in deinen Fotografien wieder! Fotografiere mit deinem Herzen, wenn es danach verlangt. Und komme dem Motiv auf diese Weise noch näher.

Fotografiere!

Liebe Grüße Herr Rausch

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Auch „Fotografen-Diesel“ genannt

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