Wie fotografiert man ohne Ängste?

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

Ängste hindern uns in der Fotografie. Sie lähmen uns, ein Foto von etwas zu machen. Angst lähmt uns von der Fotografie leben zu können.

Angst ist die goldene Fessel, welche dich daran hindert deine volle Kreativität abzurufen.

Hier ein paar Tipps, wie du das Problem Angst in den Griff bekommst.

Als erstes ist zu erkennen, das es kein richtig oder falsch in der Fotografie gibt.
Du musst begreifen, dass der Akt des Fotografierens eigentlich ein Akt der Liebe ist. Denn du entscheidest etwas zu fotografieren, weil es einzigartig und schön ist, mindestens Erhaltens- und Erinnerungswert. Somit ist das Fotografieren etwas positives und du als Fotograf solltest dafür geehrt werden.

Wenn du mehr vertrauen gewinnen möchtest dann lächle!

Menschen reagieren auf freundlich lächelnde Menschen nicht so verschlossen. Frag Dich selbst warum du etwas fotografierst. Ich fotografiere zum Beispiel, weil ich es genieße wieder die verborgene Schönheit des Lebens zu sehen. Deshalb ist es für mich eine gute Sache, wenn ich mit meinen Augen erst sehe, dann mit meinem Herzen fühle, um es in meine Seele zu lassen. Dokumentiert mit meiner Kamera.

Wenn du befreit von Angst fotografieren möchtest.

Mach das Foto bevor du drüber nachdenkst. Zu viel und zu langes denken bremst Dich in deiner Fotografie. Erst fotografieren und dann Nachdenken, wenn du bei der Auswahl deiner besten Fotografien bist.

Erinnere Dich!

Das Leben ist unsicher. Warum also Angst haben? Warum soll man Angst haben ein Foto zu machen? Vielleicht ist es das letzte was du je gesehen hast? Ich hab eine Depression überlebt, diese Erfahrung, dass ich kurz davor war, selbst meinem Leben ein Ende zusetzen und sich seinem eigenen Willen zu widersetzen, beseitigte eine ganze Reihe von persönlichen Ängsten, Barrieren und Zögern.

Ich begriff:

„Das Leben ist viel zu schön, um es nicht zu fotografieren, weil man Angst hat!“

Nimm dich selber nicht zu erst! Es sind nur Fotos.

Eine Fotografie ist heutzutage keine unendlich große Sache mehr. Du hältst nur eine Kamera und löst aus. Du hältst den 1000sten Bruchteil einer Sekunde von dem Leben eines anderen Menschen fest. Du stiehlst der Person nicht die Brieftasche, du schlägst der Person auch nicht ins Gesicht. Wer sich übermäßig aufregt, das er fotografiert wurde, nimmt sich wahrscheinlich viel zu ernst oder er hat etwas zu verbergen. Am Ende versuchst du nur etwas über Dich selber zu erfahren. Denn das Zeigen der Fotografien wird Fragen auslösen. Du wirst einige tiefe Wahrheiten, Wissen und Einsichten über die Schönheit des „Mensch seins“ bekommen.

Fotografieren ist also eine gute Sache und trägt zu deinem Kulturverständnis bei.

Ich habe zum Beispiel von einigen Schwerinern erfahren, dass nur die Landschaftsfotografie echte Kunst ist!

Ich habe auch erfahren, dass man sich nicht mit Kunst und dem „Schönen“ in der Kunst beschäftigen muss und soll, weil es gibt Menschen, welche dies gerne für einen bestimmen was „schön“ ist. Dazu gehört auch das bedrohen, beleidigen usw. Es ist für einige Menschen ist es etwas „schönes“ Angst zu verbreiten. Nicht das es mich nun wirklich überrascht hätte. Ich kenne mehr als genug Menschen, welche Kunst erkennen wenn sie sie sehen, ohne dabei auch nur den geringsten schimmer von Kunst zu haben. Denn um eine Kritik zu üben, etwas „schlecht“ zu machen oder zu zerstören benötigt man überhaupt kein Wissen. Wir alle tun uns verdammt schwer damit eine positive Kritik genauso farbenfroh und Detailreich zu formulieren, wie eine negative Kritik. Es liegt also nicht an den Kritikern und den Kritiken!

Es liegt ganz einfach daran, dass ein sehr großer Teil der Menschen sich einfach nicht mehr positiv äußern kann. 

Gruß Herr Rausch

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Auch „Fotografen-Diesel“ genannt

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