Wie entwickelt man sich als Fotograf weiter?

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

wer sich für die Fotografie entscheidet, entscheidet sich auch für die eigene Dokumentation des Selbstwachsens.

Es ist nämlich nicht so, dass wir uns im Laufe der Zeit nicht weiterentwickeln. Alles hängt von der Bereitschaft des Lernens ab!
Wenn wir in unserem Leben etwas ändern wollen, dann müssen wir es immer erst erlernen und erproben.

Wenn du Bergsteiger werden möchtest, musst du dies erlernen, wenn du Ski fahren möchtest, musst du dies erlernen. Du musst das Auto fahren erlernen, das Radfahren, das Schwimmen und wir müssen auch das „Mensch sein“ erlernen.

Nur das Erlernen ermöglicht uns ein Überleben in unserer Umwelt.

Das Lernen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Evolution unseres Fortschritts als Mensch und Gesellschaft.

Die Natur bzw. Umwelt hält mehr als genug Lektionen für uns Menschen bereit. Die Umwelt, die Natur mag es wenn du Fortschritte machst. Dabei geht es gar nicht um die großen Veränderungen im Leben, welche zum großen Teil sehr schwer umzusetzen sind. Es sind viel mehr die vielen kleinen Schritte, die vielen kleinen Veränderungen im Leben, welche am Ende des Tages zählen.

Ausgehend von diesem Zitat:

Man macht keine Fotografie ausschließlich mit einer Kamera.
Denn in jeder gemachten Fotografie stecken alle Bilder, welche du gesehen hast, in jeder Fotografie die du machtest stecken alle Bücher, welche du gelesen hast und in jeder Fotografie stecken alle Musiktitel, welche du je gehört hast und in jeder einzelnen gemachten Fotografie versteckt sich jede Person, welche du je geliebt hast!

Ansel Adams


Ich persönlich versuche mich jeden Tag ein wenig von dem „schlechten Menschen“, welcher ich gestern war zu entfernen. Ich versuche weniger ungeduldig zu sein, weniger kleinlich, weniger neidisch und eifersüchtig, weniger eilig, weniger materialistisch und weniger gemein. Ich versuche mich täglich mit etwas Kunst und Kultur auseinanderzusetzen, ich versuche täglich, mich mit Philosophie zu beschäftigen.Viele erwaten schnelle Ergebnisse. Ich persönlich finde, diese schnellen Ergebnisse nicht erwartbar und es ist nicht fair. 

Alles in der Natur braucht seine Zeit!

Warum geben wir uns nahe stehenden Menschen nicht auch diese Zeit, damit sie sich weiterentwickeln?
Es ist merkwürdig, wir scheinen zu übersehen, dass alles langsam wächst. Ein Baum wächst langsam, aber stetig und einige Bäume sind erst nach Jahrhunderten ein wirklich beeindruckender Baum.
Tiere benötigen  Zeit vom Jungen bis zum ausgewachsenem Tier.
Selbst unsere Nahrung auf den Feldern benötigt eine Zeitspanne, bis man sie Ernten kann.
Wir Menschen benötigen eine Weile vom Baby bis zum Erwachsen sein.

Aber ab Mitte zwanzig muss ALLES auf einmal sehr schnell gehen.

Liegt es daran, dass wir nur noch wenige Jahre bis zur Rente haben?
In meiner Fotografie versuche ich mich Fortzuentwickeln, indem ich mich z.B. mit anderen Fotografen beschäftige, von denen ich der Meinung bin, etwas lernen zu können. Ich versuche jeden Tag etwas Aufmerksamer zu sein, wenn ich fotografiere. Ich versuche meinen Geist, etwas mehr zu fokussieren auf die schönen Dinge des Lebens.

Das größte Hindernis an diesem Vorhaben ist mein Verstand. Denn mein Verstand lässt sich gerne und oft ablenken durch Arbeit, Familie, Freunde Smartphone, Lärm, Werbung und Konsum druck.

Schnell verliert man den Kontakt zu sich selbst.

In meiner Vergangenheit endete es in einer tiefen Depression. Mittlerweile kann ich mich selber wieder genießen, ich kann wieder warten und mich selber ertragen. Ich genieße es, mich zu langweilen und einfach mal gar nichts zu tun. Diese Langeweile kann man auch Motor für die Fotografie sein. Um den Zustand der angenehmen Langeweile zu beenden, muss etwas echt Interessantes, Spannendes und Erhabenes gesucht/gefunden werden. Wer sich im Augenblick der tiefsten Entspannung auf die Suche nach diesen Dingen macht, ist nicht mal verärgert wenn er sie nicht findet, aber dafür extrem entspannt. Das beenden von Langeweile bedeutet genug Energie zu haben, um Fortschritt zu generieren.

Ein wichtiger Tipp:

Um Fortschritt in der Fotografie zu generieren, benötigst du Langeweile.

Schalte also dein Telefon mal aus, nimm dir eine Decke gehe einfach raus in die Natur und leg dich an einem schönen Tag einfach mal draußen hin und mache nichts! Denn auf einmal hast du Zeit über Dinge nachzudenken, welche dir wirklich wichtig sind.

Man kann natürlich auch versuchen seinen Geist zu trainieren, indem wir einfach darüber nachdenken was wir konsumieren. Wir sollten uns wirklich ein paar Gedanken machen, was wir in unseren Körper herein lassen, dies kann gesundes oder ungesundes Essen sein, dies können auch gesunde und ungesunde „Informationen“ in Form von Bildern sein, es kann auch sinnvoll oder sinnlos sein usw. usw.

Aber wenn wir uns täglich in kleinen Schritten vom „Junk Food“ entfernen können, dann können wir uns auch täglich von den „Junk News“ ein wenig entfernen. Ich vermeide Webseiten, Blogs, Fernsehbeiträge und soziale Netzwerke, welche sich anfühlen wie ein Glas zuckersüße, klebrige Nuttella, ich versuche dem Junk und dem Müll so gut es geht aus dem Wege zu gehen. Es existieren Dinge, die fühlen sich so zuckersüß an, bei übermäßigem Konsum, werden sie allerdings zur Belastung und machen Krank.

Als Alternative kann man sich auf Informationen konzentrieren, welche einen zu Fortschritt befähigen. Die einen befähigen etwas zu erschaffen. Das kann das erlernen eine neuen Sprache sein, es kann die Beschäftigung mit einer vergangen oder neuen Kultur sein.

Echte Fortschritte machen wir nur, wenn wir etwas erschaffen.

Das Entwickeln von Ideen allein reicht nicht. Für echte Innovation benötigt man einen Tüftler, einen Täter, einen Macher, man benötigt jemanden, der sein neu erlerntes ausprobiert und rum experimentiert. Niemand wird je vorher Wissen, ob eine lang besprochene Idee funktioniert, wenn es keiner probiert. Aus diesem Grund muss man es einfach probieren und sich die Hände mal schmutzig machen.

Wir sollten weniger reden und mehr tun!

Es reicht völlig wenn du von dir soweit Überzeugt bist, dass nur 10% in deinem Leben in Ordnung sind. Dann hast du nämlich pro Jahr 1% um dich zu verbessern, bei einer Lebenserwartung von ca. 85 Jahren sind es schon fast 100%! Aber wer will schon perfekt werden!

Gruß Herr Rausch

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