Wie schafft man es an sich selbst zu Glauben?

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

  • Wie schafft man es, an sich selbst zu glauben?
  • Kennt ihr das?
  • Diese Selbstzweifel..?
  • Diese Gedanken, welche jeglichen Glauben an sich selbst ins Wanken bringen?
  • Sind es diese Gedanken, welche dich zurückhalten und die Überwindung dieser eine wahnsinnige Kraft benötigt?

Ich kenne diesen Zustand nur zu gut und habe diese merkwürdige Lebensphase überwinden können. Es dauerte auch ein wenig, bis ich alles selbst gut genug verstanden hatte, um euch ein paar persönliche Ansätze anbieten zu können, dasselbe zu schaffen.

Es existiert keine „Objektivität“ im Leben.

Lass dir nicht vorgaukeln, dass da jemand „objektiv“ ist, lass dir nicht erklären, „was sachlich ist und was unsachlich ist“!
Denn eines der größten Probleme in unserer Gesellschaft ist, dass wir dazu neigen, alles in Zahlen und Mengen auszudrücken, weil diese Angaben unwahrscheinlich „objektiv“ und „sachlich“ sind. Wir vergessen nämlich, dass hinter diesen ganzen Zahlen, Skalen und Diagrammen ein echter Mensch sitzt. Menschen sind keine Maschinen und können deswegen auch nicht wie eine Maschine bemessen und bewertet werden, in Form von Leistung, Effizienz, Bedienbarkeit oder fehlerfreier Laufzeit in Stunden. Es gibt nicht wenige Menschen, welche über soziale Medien und ihre Follower ihren Selbstwert beziehen. Nicht selten definieren wir unseren eigenen Wert über das Einkommen und unser Konsumverhalten.

Polaroid SNAP

Das ist alles falsch!

Es ist eine große Lüge, dass wir darüber den Wert eines Menschen definieren können. Es gibt keine „objektiven“ Bewertungen in Bezug auf den Erfolg eines Menschen!
Ich litt selbst lange an einer lebensbedrohlichen Depression. Sie sorgte dafür, dass ich alles verlor. Ich verlor meinen Job (und damit mein Einkommen), ich verlor meine Freundin (für sie war es eine Belastung) und am Ende verlor ich fast die Lust am Leben. Ich brauchte zwar Hilfe und etwas Zeit, aber heute sitze ich an diesem Bildschirm, tippe diese Zeilen über den Selbstwert und erfreue mich des Lebens in einer bisher für mich nicht gekannten Dimension. Ein wichtiger Schritt war es, sich von diesen Zahlen, Diagrammen und Skalen unabhängig zu machen. Ich bin nicht das Einkommen von jemandem, ich bin nicht die Krankheitstage, nicht die geleisteten Überstunden am Arbeitsplatz und ich bin nicht die „Likes“ auf irgendeiner Seite.

Nimm deine bekloppte Facebook-Seite nicht so ernst!

Mach dir keine Sorgen darüber, was andere von deinen Fotografien halten. Fange an, deine eigenen Fotos auch selbst zu beurteilen! Du machst sie schließlich selbst – wer und warum soll dir dann vorschreiben dürfen, welche die richtige und erlaubte „Sichtweise“ ist!
Interessiere dich nicht für Statistiken von Foto-Seiten und Blogs! Mich interessiert es nicht mehr, ob und wie viele Klicks ich auf meine Blogartikel bekomme oder ob meine Besucherzahlen steigen. Das gibt nämlich Selbstvertrauen, die meisten Menschen sind eh nicht wirklich in der Lage, eine formvollendete Kritik zu schreiben! Der Fokus liegt auf dem Negativen, deshalb bekommst du gefühlt immer nur Gegenwind. Wenn du deine Klickzahlen nach oben treiben möchtest, dann schreibst du einfach nur Blogs, über rein technischen Aspekt der Fotografie.

Frage niemals jemand anderen, ob deine Idee gut ist!

Zumindest nicht, bevor du sie nicht mindestens als Prototyp präsentieren kannst. Es gibt mehr als genug Menschen, die dir alles ausreden wollen und werden, weil sie Veränderungen fürchten, weil sie sich darauf fokussiert haben alles außerordentlich negativ zu sehen. Welchen Grund gibt es also, andere um Erlaubnis zu bitten, selbst etwas Neues erfahren zu dürfen

Mein Weg ist:

Ich habe eine Idee, ich überlege sie mir und lasse sie reifen, dann setze ich sie einfach um. Erst danach frage ich nach einer Rückmeldung und weiß, dass es altbekannte Personen gibt, die einfach verurteilen, was ich mache. Egal was man tut, die finden immer was!

Suche niemals die Schuld bei Anderen!

Ich kenne es selbst, dieses Gefühl, getrieben zu sein von immer neuer Fotoausrüstung! Bis ich meine Denkweise geändert habe. Seitdem denke ich gerne und viel über die Fotografie nach und versuche, zu ergründen, was ich nicht über die Fotografie weiß. Aber ich gebe nicht meiner Ausrüstung die Schuld an meinen schlechten Bildern! In der Vergangenheit sind Fotografen aufgetaucht, welche eine noch schlechtere Ausrüstung hatten, als wir sie uns vorstellen können. Und diese Fotografen erschufen Ikonen der Fotografie und werden als Meister der Fotografie bezeichnet. Wenn du eine teure Kamera in der Hand hast und sonst null Ahnung hast von dem, was du tust, wirst du  kein besserer Fotograf werden!

Bleib auf dem Boden der Tatsachen!

Sei stolz darauf, dass du mit der alten verbrauchten 350D von Canon eine Fotografie zaubern kannst, die dir unglaublich wichtig ist, denn mit Marke xyz wird dieses festgehaltene Ereignis auch nicht wichtiger oder besser. Verkaufe dich nicht als Model-Fotograf, wenn du keiner bist! Du befeuerst keine Modemagazine und du bist auch kein Trendsetter! Die allermeisten von uns sind irgendwelche Foto-Nerds, die sich „Model-Fashion-Beauty-Fotograf“ nennen und null Ahnung haben. Sie tun es nur, weil sie meinen etwas zu können von dem der Betrachter noch weniger Ahnung hat. Ehrlich gesagt ist es sogar ziemlich verantwortungslos und die Fotografen, denen dies egal ist, sind die eigentlichen Vollpfosten.

Sei niemals politisch korrekt und zensiere dich nicht!

Der Betrachter möchte ein ehrliches Bild von dir haben. Schließlich ist er der Protagonist von morgen! Und ihr könnt nur zusammenfinden, wenn du verdammt nochmal ehrlich bist.
Dies bedeutet: scheiß auf political correctness!
Ich selber halte mich für einen liberalen und ziemlich freien Menschen. Dies bedeutet auch, dass ich sage, was ich denke. Ich bin mir aber sehr bewusst, dass es nur meine Meinung ist. Es ist eine von vielen. Dies bedeutet, dass ich allen Menschen um mich herum eine unvorstellbare Superkraft schenke! Die des eigenen Willens! Sie können mich nämlich unterstützen und inspirieren oder sie können mich ignorieren und blockieren.
Meine vergangenen Fotoprojekte haben mir gezeigt, dass gerade die Personen, welche eine „political correctness“ einfordern, genau diese selbst am dringendsten benötigen. Wenn es nicht so läuft, wie sie es wünschen, dann werden die richtig unangenehm. Sie drohen, unterstellen, diffamieren, komprotitieren und denunzieren, was das Internet her gibt, anstatt mich einfach zu blockieren oder zu ignorieren! Meinungsfreiheit bezieht sich auch auf die Freiheit von Sichtweisen, dies ist ein Teil der Demokratie! Kommt klar damit!

Ich widersetze mich den Gedanken der „Geschmackspolizei“ und „Facebook-Kleriker“!

Ihr könnt mich mal ganz gemütlich zum Tee einladen! Aber einschüchtern könnt ihr mich nicht mehr!
Für mich fühlt sich das sehr viel authentischer an! Analysiere die Welt mit deinen Augen und deiner Kamera und natürlich kannst du hören, was andere sagen, aber es ist ihre Wahl, wie sie etwas sehen wollen und wie und was sie dazu denken möchten! Und es ist ganz einfach deine eigene Wahl, ob du deren „Vorschläge“ annehmen möchtest und dementsprechend handelst oder sie besser ignorierst und völlig anders interpretierst, wie diese Menschen es von dir verlangen.

Scheiß drauf, was Menschen von dir halten!

Du hast sowieso keinen Einfluss darauf, mehr als positiv kann man nämlich nicht sein. Wem das nicht reicht, der soll woanders suchen! Wir sind ca. 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt und gerade dieser eine Vollhonk will, dass du nach seiner Pfeife tanzt. Merkst du selbst, was dann falsch läuft?
Diese Menschen verursachen gerne Bauchschmerzen und Übelkeit, sie laden ihre pessimitische Sichtweise auf diese Welt bei dir ab und freuen sich `nen Keks, wenn du diesen Bullshit auch noch glaubst. Diese Welt ist kein schlechter Ort, Schwerin ist kein schlechter Ort! 

Sei ein Optimist, verbreite Freude und Liebe!

Wir haben schon genug negative Energien auf dieser Welt!Verbreite positive Botschaften der Hoffnung, der Kraft und des Willens! Erkläre anderen, wie man diese Negativität überwindet!
Und genieße die Tatsache, dass wir in einer der tolerantesten Epochen der Menschheit leben! Niemals zuvor hatten wir so viele unterschiedliche Möglichkeiten, uns persönlich zu entwickeln. Wir haben Zugang zu unbegrenztem Wissen durch das Internet, wir können alles, was diese Welt an Positivem hervorbringt, in unbegrenzter Zahl produzieren, speichern und lagern. Wir haben Zugang zu allen menschlichen Erkenntnissen, welche es gibt! Und trotzdem gibt es Menschen, die diese Erde gerne etwas unfreier, eingeengter und konformer sehen wollen. Das bedeutet keine freien Spiele, keine freien Unterhaltungen und keine freien Informationen!
Steh auf und zeige diesen Troglodyten, was für ein schöner Ort dies hier ist!

Sei kreativ, dies ärgert sie am meisten!

Gruß
Herr Rausch

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Auch „Fotografen-Diesel“ genannt

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5 Gedanken zu “Wie schafft man es an sich selbst zu Glauben?

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