Du bist ein Sklave der sozialen Netzwerke

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

die sozialen Netzwerke des Internets haben ein Problem.

Sie werden von einem seelenlosen Algorithmus gesteuert.

Dies bedeutet:

Wenn du danach strebst, in den „sozialen“ Netzwerken etwas Immenses zu werden, dann bist du förmlich gezwungen, dass sich deine Ansichten, Follower, Likes und Betrachter von Tag zu Tag maximieren. Dafür musst du dich dem Algorithmus beugen.

Das Fazit ist:

Du wirst ein Generikum eines anderen immens „erfolgreichen“ Fotografen. Du verlierst deine persönliche Freiheit aus Angst vor dem Verlust von Betrachtern, Followern, Fans und Likes.

Vermeide generische Scheiße

Anstatt ein Generikum zu Kopieren und sich anschließend als innovativer Fotograf darzustellen. Ist es ratsam, tatsächlich ein Original zu sein, tatsächlich innovative Sichtweisen zu zeigen, tatsächlich ein individuelles Leben zu führen und die Freiheit der Sichtweisen, die Freiheit der Meinungen zu zulassen und Diversität zu fördern.

Das Ziel der „sozialen“ Netzwerke

Derzeit können wir die offensichtlichen Ziele der „sozialen“ Netzwerke im Internet sehr gut sehen und erkennen. Ehrlich gesagt zeugt es nicht nur von Naivität, sondern von großer Boshaftigkeit, wenn wir uns weigern uns einzugestehen, wohin es führen wird.

Denn die „sozialen“ Netzwerke sind ein Pfuhl von Hetze, Hass, Gewalt, Mobbing, Verboten, Geboten und willkürlichen Regeln geworden.

Das „allerschönste“ dabei ist, nichts ist davon durch uns beeinflussbar. Denn die Macht über den Algorithmus hat nicht der User, sondern der Anbieter der Plattform. Aus mittlerweile gut erforschten Gründen sind Dinge, welche nicht Wut, Frust, Hass, Hetze und Beleidigungen erzeugen, für den Algorithmus völlig uninteressant und vernachlässigbar. Haben wir nicht alle das Gefühl, dass diese Welt immer verrückter und gewalttätiger wird?

Das hat Folgen:

Wirklich große Kunst, wirklich Innovative Ideen, wirklich neue Ansätze und Alternativen, werden von den sedierten höchst sozialen Nutzern der „sozialen“ Netzwerke förmlich niedergeschrien und offen, ehrlich und hart verabscheut. Es liegt an den Einschränkungen ihres Horizontes.

Ratschlag Nr.1:
Du musst den Mut haben nicht von allen gemocht zu werden!

Du allein bestimmst frei, wie niedrig du die Messlatte in deinem Leben anlegst. Viele übersehen ein wichtiges Detail in ihrem Leben. Die erfolgreichen Menschen interessieren sich ausschließlich für ihre Ziele, ihre Zielgruppe und verschwenden keine Zeit sich jedem einzelnen Facebook-Instagram-Nutzer und seinen Problemen des Lebens zu widmen. Der größte Teil davon ist nämlich zufälliger Weise gerade in dem Moment pleite, klamm und knapp bei Kasse, wenn es um die Ermittlung irgendeines Wertes geht. In der Regel offenbaren sich narzisstische Persönlichkeitsmerkmale, denn es wird sich nicht zurück gehalten mit Gründen und Beweisen, weshalb gerade du keinen Wert erschaffst.

Ratschlag Nr.2:
Etabliere definierte Hürden

In Zukunft werden deine Fotografie nicht ohne von dir definierte Bedingungen zu sehen sein. Hürden im in den Genuss deiner Fotografien zu kommen sind tatsächlich sehr sinnvoll. Du allein kannst diese Hürden frei bestimmen, dies kann Geld, Interesse, soziale Verträglichkeit, philosophisches Interesse oder soziales Engagement sein. Nur so schaffst du einen „elitären“ Kreis, der in der Lage ist, dich und deine Fotografien zu verstehen, zu fordern und zu fördern. Der positive Effekt ist, dass diese Zielgruppe dich sogar unterstützt. Somit beschreibt sie das Gegenteil von Instagram-Facebook-Fans. Diese Gruppe hinterlässt sowieso lieber einen „Like“ bei „Brot für die Welt“ und glaubt fest daran, dass sie das Leben auf diesem Platen positiv beeinflusst. Ehrlich gesagt, wollen sie gar keinen positiven Einfluss ausüben.

Für viele von uns wirkt die Idee der Verwendung einer Hürde im Internet befremdlich. Schließlich leben wir in einer Zeit, welche gerne propagiert das Informationsaustausch ein Ausdruck von Freiheit ist. Wenn wir uns allerdings im Internet befinden, werden gerade neue Positionen wie „Fridays for Future“ oder die „Black-Lives-Matter“ Bewegung von höchst konservativen Gruppen niedergeschrien und bekämpft. Hier geht es um Ängste, welche geschürt werden, welche mit der Zeit an Dynamik und Gewalt zunehmen. Die gemachten Beobachtungen zeigen, dass die „sozialen“ Netzwerke sich eher für eine weitere Erosion unserer Gesellschaften einsetzen und es Informationsfreiheit nennen, wenn wir zwar Videos von Gewalt sehen dürfen, während ein einziger weiblicher Nippel von den Nutzern mittlerweile als Untergang und Bedrohung der Zivilisation erkannt wird. Soziales Miteinander in den „sozialen“ Netzwerken bedeutet heute Hass, Desinformation, Hetze, Mobbing und Diffamierung. Weshalb sollte es also sinnvoll sein, dass gerade der Teil der Menschen die Möglichkeit erhält, welche ihre sozialen Kompetenzen irgendwo vergessen haben? Weshalb sollte es sinnvoll sein, sich mit diesen Menschen zu unterhalten, welche sich hinter Fake-Accounts verstecken und dir absichtlich schaden zufügen? Wer nach 20 Jahren immer noch sagt diese eine Person mache dies aus Versehen, sie wüsste nicht was sie tut, dann klingt es für mich sehr naiv und realitätsfern. Denn ihre Auftritte sind zu strategisch zu taktisch und zum Teil mit mehreren Personen sehr gut organisiert.

Außerdem ist es überhaupt nichts Neues definierte Hürden für allerlei Dinge in dieser Welt einzusetzen. Versuche ohne Abitur zu studieren, versuche unpassend gekleidet ins Berghain in Berlin zu gelangen. Versuche eine Fachdiskussion mit einem Professor über theoretische Physik zu beginnen. Versuche mit Youtube-Wissen in der Neurochirurgie deines Krankenhauses aufzutauchen und den Patienten bei vollem Bewusstsein zu operieren. Versuche den Polizisten bei der allgemeinen Verkehrskontrolle davon zu überzeugen, dass du wirklich keinen Führerschein benötigst, um dieses Fahrzeug sicher zu fahren. Versuche ohne spezielles Wissen, ohne jegliches Interesse an der Fotografie einen wöchentlichen Blog und Podcast zu betreiben.

Alle Menschen sind ungleich

Es ist völliger Quatsch an dem Irrglauben festzuhalten, dass alle Menschen gleich sind. Wir werden zwar alle mit denselben Veranlagungen geboren, ab dem zweiten Tag beginnen wir uns aber voneinander zu unterscheiden. Diese Zunahme von Unterscheidungsmerkmalen ist letztlich der Schlüssel zu unserer Individualität.

Merke dir:

Menschen, welche eine die Gleichmacherei fordern und fördern, lehnen Individualität und Diversität ab. Sie sind die eigentlichen Feinde des menschlichen Lebens. Leider werden es sehr schnell sehr viele Menschen, wenn wir mehr als nur politische Gedanken hierbei in Anbetracht ziehen.

Deine zukünftigen Ziele könnten sein:

Noch Fremder, noch vielfältiger, noch überraschender, unbekannter, rätselhafter und netter, freundlicher, geselliger und geliebter zu werden als der Durchschnitt deiner Freunde. So wirst du nämlich auch interessanter, ansprechender und verständnisvoller als der Durchschnitt.

Es führt in eine der besten Lebensführungen überhaupt:

Du lebst ein interessantes, für andere geheimnisvolles, nicht durchschnittliches und damit großartiges Leben.

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4 Gedanken zu “Du bist ein Sklave der sozialen Netzwerke

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