Kontrolliere dein impulsives Verhalten

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

lasse dich niemals zum Spielball anderer machen, sondern untersuche dein eigenes Verhalten als Fotograf auf folgende Ansprüche:

  • Ist es gerecht?
  • Ist es vorbildlich?
  • Ist es richtig?
  • Ist es weise?

Beziehe eine klare unmissverständliche Position, eine klare und eindeutige Stellung und verteidige deine klaren, unmissverständlichen und eindeutigen Überzeugungen immer und überall.

Wir alle kennen diese eine besondere Sorte von Betrachtern.
Manchmal vermitteln sie den Eindruck, als hätten sie eine bipolare Störung. Für diese Betrachter existieren nur zwei Kategorien, entweder sind es extrem, phänomenal, unbeschreiblich gute Fotografien oder es sind extrem, phänomenal, unbeschreiblich schlechte Fotografien. Dazwischen befinden sich nichts. Sehr auffällig ist es, dass von den „guten“ Fotografien ausschließlich nur geredet wird, die erwähnten Fotografien werden jedoch niemals gezeigt. Sollte es jedoch plötzlich und unerwartet dazu kommen, dass einem solch besonderen Betrachter eine phänomenal schlechte Fotografie erkennen kann, dann beginnt das Drama dieser Welt. Es wird monumentalisiert, es wird magnifiziert, theatralisiert und dramatisiert. Diese besonderen Betrachter rasten richtig aus und ihr impulsives Verhalten kann bisweilen zu leichter Genervtheit führen.

Irgendwie sind diese besonderen Betrachter ein wenig anstrengend.

Der Filter

Manchmal wünschen wir Fotografen einen Filter, der es frühzeitig ermöglicht, dass wir gar nicht erst auf solch besondere Betrachter stoßen.

Interessanterweise denken wir bei diesem Filter sofort an die Filter Funktionen des Internet, leider versagen diese (nicht ganz ohne Absicht).

Der einzig wirkungsvolle und effektive Filter, welchen wir in solch einem besonderen Fall nutzen können, sind wir selbst. Es ist unsere Gelassenheit, unser Verstand und unsere Lebensphilosophie, welche uns ermöglicht solch besonderen Situationen zu erleben.

Der unreflektierte, bipolare Betrachter wird einen anaphylaktischen Schock bei der Nennung der nächsten drei Punkte erleben. Denn die grundlegende Botschaft der stoischen Lehre ist:

  • Es wird immer unreflektierte und impulsive Menschen geben.
  1. Deine Aufgabe ist es:

Lasse dich niemals von diesen besonderen Menschen beherrschen.

Sie halten dich sonst wie ein Hund an der Leine.

2. Einfacher ausgedrückt:

Erst denken, dann handeln.

3. Frage dich selbst:

  • Wer hat hier gerade die Kontrolle?
  • Von welchen Prinzipien wird diese Kontrolle getrieben?
  • Wem nutzt es?

Liebe grüße Herr Rausch

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