Mach es doch selbst!

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

die Mitmenschen in meiner (einer weltmetropole ähnelnden) Stadt Schwerin, sind niemals zu müde, sich niemals zu schade, sich niemals zu bequem und niemals zurückhaltend genug, um mich ständig, immerwährend und ungebeten, darauf hinzuweisen, dass ich in meinem Blog, über die Fotografie gänzlich alles falsch mache. Endlos ist die Liste der Verbote, Gebote, Tabus, Konventionen, Regeln und Forderungen, um (wie diese Mitmenschen behaupten) einen annähernd „interessanten“ Blog über die Fotografie zu betreiben.

Ich zitiere an dieser Stelle einen Herrn mit dem Namen Immanuel Kant aus der „Kritik der reinen Vernunft“. Freilich werden die aufgeklärten großen Denker und vor allem Fotografen der Stadt Schwerin, diesen (einige nennen ihn) Philosophen kennen. Dennoch ist es so, dass Herr Kant kein Schweriner ist, seine Gedanken nicht in Schwerin verfasste, und dass obwohl Schwerin seit jeher das Zentrum für schönere Gedanken, Kunst und Leben ist.

Zwar wird freilich sich niemand rühmen können: er wisse, daß ein Gott und daß ein künftig Leben sei; denn wenn er das weiß, so ist er gerade der Mann, den ich längst gesucht habe. Alles Wissen (wenn es einen Gegenstand der bloßen Vernunft betrifft) kann man mittheilen, und ich würde also auch hoffen können, durch seine Belehrung mein Wissen in so bewunderungswürdigem Maße ausgedehnt zu sehen

Aus <https://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/aa03/536.html>

Du bist also der „meiste“ Fotograf

Sehr wahrscheinlich ein „tollerer“ und „besserer“ Fotograf als der klägliche Rest auf dieser Erde. Du erhältst die meisten „Like“ und kannst die meisten Follower auf deiner „social Media“-Seite vereinen und bist nachweislich der „am meiste“ Fotograf der Stadt Schwerin.

Erzähle uns von deinen Sichtweisen, erkläre uns deine Vorgehensweise, erläutere deine Ideen und teile deine Erkenntnisse mit uns. Veranschauliche weshalb du so ein strahlendes Vorbild für andere Fotografen bist oder glaubst wirklich, dass dein virtuoses, nicht zu beschreibendes und großes Talent tatsächlich angeboren ist.

Wenn ich etwas mit Sicherheit sagen kann, dann sind die Schweriner Fotografen weder fähig, willig oder bereit einen Blog über Fotografie zu betreiben.

Wenn du so eine große Nummer bist, dann kannst du auch ohne Probleme dein Wissen nachweisen und uns, sowie unser bescheidenes Wissen über die Fotografie in bewunderungswerten Maßen ausdehnen und erweitern.

Die bitter böse Wahrheit der sozialen Netzwerke

Du verlässt dich auf die Mechanismen von Facebook, Instagram und Co und erhebst dessen Wirkungsweise zum Pathos.

Auf diese Weise unterwirfst du dich deiner sogenannten Freunde und wirst ihr persönlicher Sklave. Die Angst vor einem „Shitstorm“ deiner Freunde, die Angst deine virtuellen Freunde könnten dich verlassen und die ständige Bestätigung deiner fotografisch ahnungslosen Freunde, dass du selbst genauso wenig Ahnung hast, wie alle anderen auch machen dich zur unfreien Marionette, bei dem andere die Strippen deines Lebens in der Hand haben. Auf diese Weise kann man sich scheinbar aus der eigenen Verantwortung ziehen, denn andere haben verlangt, gewünscht und gewollt. In Wahrheit tanzt die Marionette genau dann, wenn andere es wollen und solange sie es wollen. Belohnt für diese Unfreiheit wirst du mit „Likes“ und Followern, denn die geleistete Mundpropaganda deiner geschätzten Freunde bestätigt den Trottel, welche wirklich jeglichen noch so bescheuerten fotografischen Wunsch gratis erfüllt und genau das Macht, was Dritte von dir verlangen, indem Moment wenn sie es verlangen und solange sie es verlangen. Hier wird auch deine Seriosität, Integrität und Expertise nachgewiesen. Seriös gesehen, hat keiner ein echtes Interesse dich als Fotograf mindestens fair zu bezahlen. Schließlich würde es deiner Integrität schaden, da du dich an grundsätzlich armen Dritten unrechtmäßig bereichern willst und die echten Experten ziehen die Strippen, damit du schön tanzt.

Alles was die sozialen Netzwerke bisher hervorbrachten ist eine Aushöhlung der sozialen Standards, Hass, Hetze, Hater und gesellschaftliche Trennung. Ausgerechnet du hast das Glück, dass es dir nicht widerfahren wird. Entweder bist du dann ein „Fake“ oder einer der selbst die Netzwerke so sehr manipuliert, dass andere nicht merken, wie du sie ausnutzt.

Mit Hilfe eines eigenen Blogs zum „Meister“ werden

Erst wenn du selbst in der Lage bist, anderen nicht mehr mit Hilfe von Verboten, Geboten, Forderungen, Regeln und Gesetzen einzuschränken. Erst wenn du in der Lage bist anderen Menschen mit deinen Ratschlägen weiterzuhelfen, sie zu inspirieren und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, bist du selbst ein Mensch der sich als vorbildlicher Fotograf definieren kann. Viele Fotografen erkennen nicht, dass sie erst selbst Anleiten, Unterrichten und Lehren müssen, um selbst kein Lehrling mehr zu sein. Hinderlich ist hierbei die Tatsache, dass man diese Kompetenzen auch als geboren talentierter Fotograf nicht einfach so besitzt. Diese Fähigkeiten müssen hart erarbeitet werden und trainiert. Es grenzt an Wahnsinn, wenn man sich an dieser Stelle auf die sozialen Netzwerke verlässt.

Bedenke:

Selbst wenn du 3,5 Millionen Follower auf deiner Seite vereinst, wirst du immer in Angst leben. Du wirst Angst haben Follower zu verlieren und vor den sozialen Netzwerken selbst. Du bist den Followern und ihren Wünschen genauso ausgeliefert, wie den intransparenten und willkürlichen Regeln der sozialen Netzwerke. Nur ein eigner Blog (ein eigener Claim) in den weiten des Internets, ermöglicht dir die Freiheit ein eigens Imperium nach eigenen Wünschen aufzubauen. Jeder Artikel ist ein Ausdruck deiner Gedanken über die Fotografie, deiner Lebensweise und deiner Sichtweise und somit deiner persönlichen Expertise. Dieses Wissen erweitert sich, denn wenn du herrrausch.com in 12 Monaten bei Google suchst, wirst du mehr finden als heute.

Bloggen bedeutet:

  1. Den Nachweis, dass du dich regelmäßig um deine Fotografie kümmerst.
  2. Du teilst Informationen, Erkenntnisse, Gedanken, Fotografien und andere Inhalte auf deinem eigenen Blog, der sich deinen persönlichen Regeln unterwirft.
  3. Du bist der Herrscher deines Blogs
    Es bedeutet, du kannst allein und frei bestimmen, was, wann und in welcher Form veröffentlicht wird. Auf diese Weise umgehst du die fragwürdigen sozialen Standards der sozialen Netzwerke, welche mit ihrer Hetze, ihrem Hass, ihrer Wut und ihren Trollen einen sozialen Austausch, ein soziales Miteinander eher aufhalten als fördern.

Wahrer Erfolg beutet Selbstbestimmung

Solange du nicht selbstbestimmen kannst und darfst bist nu nicht frei. Solange du nicht frei bist, kannst du nicht erfolgreich werden.

Erst wenn du deine eigene Freiheit erlangt hast, kannst du deine Kreativität frei entwickeln und präsentieren. Erst dann bist du in der Lage deine Texte, deine Bilder, deine Gedanken, deine Musik und deine Denkweisen zu veröffentlichen. Als Bonus kannst du frei bestimmen, wer und unterwelchen Umständen wir mit dir in Kontakt treten können. Es ist vergleichbar mit deinem Wohnzimmer, welches du nicht nach den Wünschen deiner „Freunde“ einrichtest, sondern nach deinen eigenen Wünschen. Zudem lässt du auch nicht jeden „Hans und Franz“ in dein Wohnzimmer, um dir Dinge anzuhören, welche du gar nicht hören willst, welche in einer Art und Weise präsentiert werden, welche du dir nicht wünschst.

Ich freue mich unheimlich auf deinen Blog!

Liebe Grüße Herr Rausch