Mehr als versuchen

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

um als Fotograf erfolgreich zu sein, musst du es mehr als nur versuchen. Du musst es wirklich wollen!

Die Mutter jeglicher Innovation ist ihr Wille. Das Machen kommt erst danach.

Wenn du von deiner Fotografie wirklich leben möchtest, solltest du dir im Klaren darüber sein, dass du einen sehr großen schier unüberwindbaren Willen benötigst, der stark genug ist, um Dinge zu bewältigen, die viele nicht für möglich halten und noch mehr nicht dulden.

Es ist OK wenn du einen „9-5“-Job hast, um dir dein Leben zu finanzieren. Ich muss dich jedoch enttäuschen, wenn du der Meinung bist, dass die Selbstständigkeit in der Fotografie deshalb leichter wird. Es erleichtert rein gar nichts. Du bist nach wie vor gezwungen im Fotomarkt 1000mal härter zu arbeiten als deine Mitbewerber. Niemand wird dir dein Leben als Fotograf schenken oder durch „Likes“ ermöglichen.

Ein oft gehörter Ansatz:

  • Generiere erst einmal ein festes Einkommen mit einem guten und seriösen Job. Fotograf kannst du dann immer noch nebenbei werden.

    Diese Fotografen stellen sich grundsätzlich so vor:

    „Hallo. Ich bin Max Mustermann und bin als Schlafwagen-Schaffner bei der Deutschen Bahn tätig. Nebenbei arbeite ich als Fotograf bei romantic-moonlight-shootings und möchte mich eines Tages selbstständig machen.“

    Funktioniert nicht!
    Solange du als Angestellter ein Einkommen generierst, wird dich deine Umwelt vehement daran erinnern, dass du ein Hobby-Fotograf bist. Dein Anrecht auf ein Einkommen als Fotograf ist somit verwirkt, da du schon ein Einkommen als Angestellter hast.

  • Ein weiterer Denkansatz:

    Du generierst als Angestellter ein Einkommen, um dich als Fotograf zu entwickeln.

    Seltener anzutreffen, aber möglich. Wir erkennen sie an folgenden Aussagen:

    „Hallo, ich bin Fotograf, mein Name ist Max Mustermann. Nebenbei arbeite ich als Schlafwagen-Schaffner bei der Deutschen Bahn.“

    Diese Aussagen haben ein völlig, unvergleichbar anderes Standing als die erste Aussage. Wir müssen allerdings bei den ganz kleinen Dingen des Lebens beginnen.
Polaroid SNAP

Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass wenn du 1000mal härter als Fotograf arbeitest und es nicht nur als Freizeitbeschäftigung, Zeitvertreib oder Ausgleich betreibst, dann wird es sich für dich am Ende lohnen.

Einige Tipps:

  • Beschäftige dich mit der Fotografie nicht nur via Facebook und Instagramm
  • Erlerne das Handwerk der Fotografie
  • Lerne zu verstehen, wie Bildsprache funktioniert.
  • Erweitere dein Wissen in BWL
  • Beschäftige dich auf ernstzunehmende Weise mit Marketing
  • Sorge dafür das du ernst genommen wirst.

Erst wenn du es schaffst, dass man dich, deine Idee und dein Vorhaben ernst nimmt. Wird man dir eine Expertise zugestehen, wenn Expertise vorliegt, wirst du um Rat gefragt, wenn du um Rat gefragt wirst, können andere aus deinen Erfahrungen lernen. Nur auf diese Weise, wirst du als Fotograf erfolgreich werden. Es ist jedoch um einiges schwerer als „Likes“ für Bildchen in sozialen Netzwerken zu erhalten und sich an dem Glauben festzuhalten, dass diese „Likes“ einen zum selbstständigen und erfolgreichen Fotografen machen.

Trenne dich ohne großes Drama von Menschen in deinem Leben, welche nicht fähig, willens und bereit sind dich bei deinem vorhaben zu unterstützen. Sie werden sowie so versuchen dich aufzuhalten, dich zu Tode zu langweilen und dir das Leben auf jede erdenkliche Weise schwer machen, damit du dein Ziel nicht erreichst. Keine Diskussion dieser Welt, wird sie vom Gegenteil überzeugen, ihnen fehlen die Fähigkeiten, der Wille und die Bereitschaft dich zu respektieren. Nichts, wird sie von dieser Überzeugung, ihrem Glauben und ihrer Ideologie abbringen.

Gruß Herr Rausch

6 Gedanken zu “Mehr als versuchen

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