Du musst den Mut haben nicht von allen gemocht zu werden!

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

heute schauen wir uns das Leben des Fotografen aus einer anderen Perspektive an.

Ich behaupte die Mehrheit der Fotografen hat Minderwertigkeitsgefühle.

Polaroid SNAP

Bevor wir weiter machen, versuchen ich euch dieses Gefühl der Minderwertigkeit nahezubringen oder zu erklären.

Fotografen werden schnell von Minderwertigkeitsgefühlen befallen, hierfür reichen nicht erhaltene „Likes“ in den sozialen Netzwerken. Es reicht ein einziger herablassender und entwertender Kommentar eines Unbekannten. Ein Minderwertigkeitsgefühl kann entstehen, wenn wir tatsächlich auf einen echten und erfolgreichen Fotografen treffen und bemerkt, dass er so richtig erfolgreich und beliebt ist.

Oft tauchen Fragen auf wie:

  • Was um Himmelswillen mache ich selbst falsch?
  • Wie zum Teufel ist dieser Fotograf so erfolgreich geworden?
  • Mit den Fotografien?

Anstatt wir einen Freund der Fotografie erkennen, sehen wir einen Konkurrenten, einen Feind der eigenen Fotografie. Traurigerweise wird auf diese Weise des einen Freud des anderen Leid. Es kommt zu Neid und Frust. Wenn nun noch geringe soziale Kompetenzen, eine instabile Persönlichkeit und ein mangelndes Fachwissen über die Fotografie dazukommen, dann hast du deinen „Killer-Kritiker“ quasi fertig zur Abholung im Spieleparadies. Der Killer-Kritiker wird bei Abholung anschließend dafür sorge Tragen, dass deine Liste der Unzulänglichkeiten stetig verlängert wird, bis du selbst von Minderwertigkeitsgefühlen zerfressen wirst.

Schauen wir uns den Begriff „Minderwertigkeitsgefühl“ genauer an

Dieser Begriff beschreibt den Ausdruck eines Gefühls, dass ein Werteurteil beinhaltet. Ein Minderwertigkeitsgefühl beschreibt somit ein Werteurteil, über sich selbst. Wir haben das Gefühl, dass es das Richtige ist sich selbst einen geringen oder niedrigen Wert zu zuschreiben.

Minderwertigkeitsgefühle können zu einem echten Problem werden, müssen es aber nicht zwangsläufig.

Minderwertigkeitsgefühle sind an sich weder „schlecht“, noch sind sie „gut“.

Letztlich kommt es darauf an, wie wir mit unseren Minderwertigkeitsgefühlen umgehen und was wir mit diesen Gefühlen erreichen wollen.

Es existieren tatsächlich Fotografen auf dieser Welt, welche extrem erfolgreich, extrem versiert und extrem gut bezahlt werden und an Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Jedoch nutzen sie das Gefühl der Minderwertigkeit, um sich selbst zu fordern, zu fördern und um sich weiterzuentwickeln. Sie bilden sich weiter, mit dem Ziel ihr Können auf die nächste Stufe zubringen.

Das Minderwertigkeitsgefühl wird auf diese Weise zum Motor, zur Schubkraft, zur Energiequelle sich selbst ständig weiterzuentwickeln und voranzukommen.

Es bedeutet, wenn du deine Minderwertigkeitsgefühle richtig einsetzt, dann strebst du nach Verbesserung, Wachstum und Fortschritt.

An dieser Art von Minderwertigkeitsgefühlen ist nicht Schlechtes und nichts Falsches.

Wir versuchen in diesem Falle voranzukommen und das Gefühl der Minderwertigkeit loszuwerden. Wir sind nicht zu frieden mit der gegenwärtigen Situation und unternehmen etwas, dass unsere Lage verbessert.

Alles was wir dafür tun müssen, ist das wir uns selbst darum bemühen müssen.

Wenn Minderwertigkeitsgefühle zum Minderwertigkeitskomplex werden

„Selbst wenn ich es versuchen würde, mich weiterzuentwickeln, ich hätte eh keine Chance!“

Es besteht kein Zweifel, denn Fotografen mit Minderwertigkeitskomplexen neigen zum Pessimismus und zur Negativität. Sie neigen zu Aussagen wie:

  • „Ich bin sowieso nicht gut genug! Deshalb probiere ich es gar nicht erst.“

Minderwertigkeitskomplexe werden fälschlicher Weise für Minderwertigkeitsgefühle gleichgesetzt. Dabei wird ein wesentlicher Unterschied zwischen Komplexen und Gefühlen übersehen. Ein ausgereifter Komplex beschreibt einen abnormen psychischen Zustand (einen Mix aus Emotionen, Überzeugungen und automatisiertem Verhalten). Minderwertigkeitskomplexe haben jedoch gar nichts mit Minderwertigkeitsgefühlen zu tun.

Ein Minderwertigkeitsgefühl ist in der Lage dich anzuspornen. Es kann der Mangel an Wissen und Können sein, der einem dieses Gefühl der Minderwertigkeit gibt. Wenn du dieses Gefühl loswerden möchtest, dann setzt du dich hin und machst deine Hausaufgaben, während ein Minderwertigkeitskomplex dich ausbremst und zum Stoppen zwingt. Der Minderwertigkeitskomplex verhindert jegliche Art von Weiterentwicklung und lehnt sie vehement ab. Dabei nutzt der Komplex auf perfide und widerliche Weise das Minderwertigkeitsgefühl als Ausrede, um sich auf keinen Fall entwickeln oder verändern zu müssen.
Oft hören wir:

  • „ Ich bin kein ausgebildeter Fotograf, deshalb kann ich nicht erfolgreich sein!“

Solltest du dich auf folgende Logik berufen:

  • A ist die Situation, deshalb kann es B nicht geben

Dann leidest du an einem Minderwertigkeitskomplex. Das Fatale an der Tatsache ist, dass du es freiwillig tust. Denn dich zwingt niemand dazu.

Es geht gar nicht um Minderwertigkeitsgefühle oder Minderwertigkeitskomplexe

Es geht allein darum, wie du dich der Realität des Lebens stellst.

Wenn du denkst:

  • „Ich habe keine gute Ausbildung als Fotograf, deshalb kann ich kein Erfolg haben!“

Dann solltest du folgende Wahrheit hören:

DU WILLST GAR KEINEN ERFOLG HABEN!

Es ist Zeit das du dir eingestehst, dass du keinen Erfolg haben kannst, weil du keinen Erfolg haben willst!

Für dich ist es einfacher etwas nicht zu machen oder zu unterlassen, weil du Angst hast dir selbst einzugestehen, dass du etwas nicht kannst, nicht weißt und erlernen musst. Natürlich ist es noch einfacher aus Faulheit etwas nicht zu erlernen, zu können und zu wissen. Wo bringt dich das hin?

Dir ist es wichtiger in diesen Minderwertigkeitskomplexen zu verharren und absolut nicht zu ändern. Es würde bedeuten, dass du einige Vergnügen wie das Computerspielen, das Verfassen von sinnlosen, aber herablassenden Kritiken und dem Beschweren über die schwere des Lebens einschränken müsstest, um dir fehlende Kompetenzen anzueignen. Dies macht dich zum Opfer deines eigenen Lebens. Es Manifestiert die Tatsache, dass du kein Fotograf bist und niemals sein wirst. Denn du bist nicht mutig genug, deinen Lebensstil zu ändern und genau der Fotograf zu werden, welchen du dir sehnlich herbei kritisierst. Für dich ist es einfacher, die jetzige Situation auszuhalten und diese endlose Unzufriedenheit zu erfahren, bis die Minderwertigkeitskomplexe dich endlich vollends zerfressen haben. Das Ganze ist für dich leichter zu ertragen, wenn du andere in ihrer Entwicklung aufhältst oder gar stoppst oder mindestens hinderst. Denn wenn du keinen Erfolg hast, sollen andere auch keinen Erfolg haben.

Liebe Grüße Herr Rausch

Für den Kaffee

Auch "Fotografen-Diesel" genannt

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