Warum es gut ist, wenn du anders bist!

Als erstes:

Was ist daran schlimm anders zu sein?

Gedanken zum Anregen:

  • Warum gilt es als schlecht, böse oder verwerflich anders zu sein?
  • Warum ist es wichtig anders zu sein? Warum ist es wichtig sich von der Masse zu unterscheiden?

Was sind die Grundlagen des „Anders“-Seins?

Wer „anders“ ist, wird schnell zum Außenseiter. Wer anders ist wird schnell Arschloch oder Egoist genannt. Dabei möchte man dir nur mitteilen:

„Wie kannst du es wagen, dass deine Sichtweisen, deine Aussagen, dein Verhalten von meinem persönlichen Glauben über das „Richtige“ und „Falsche“, komplett im Gegensatz zu meiner persönlichen Lebensphilosophie steht.“

Es bedeutet, wenn dich andere Menschen angreifen oder als Arschloch bzw. Egoist und Spinner betiteln, ist es immer nur ein Zeichen dafür, dass ein anderer Mensch eine andere Sichtweise über das „richtige“ Leben und die „richtige“ Fotografie hat, als du selbst.

Merke:

Es existiert keine objektive Definition von dieser einen „richtigen“ Lebensphilosophie und es existiert auch keine offiziell „richtige“ Sichtweise.

Wenn Menschen dich anders nennen, dann sagt dies letztlich sehr viel über diese Menschen selbst aus. Sie erklären dir nämlich ihr persönliches Verständnis von Freiheit und Individualität, aber sie sagen niemals etwas über dich aus.

Wie wird man Individuell?

  1. Du musst dich entscheiden einen eigenen Weg als Fotograf zu gehen.


Dazu gehört:

  • Die eigenen intellektuellen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten und Energien darauf zu fokussieren, dass du dich als Fotograf und Mensch maximal kultivierst. Du  beschäftigst dich mit Philosophie, Ästhetik, der Fotografie, der Soziologie und Kulturen.
  • Ein unüberwindlicher Selbstglaube.
    Die kalte Wahrheit zeigt, dass dich Niemand an deinem Vorhaben unterstützen wird, es wird bei Lippenbekenntnissen bleiben.
  • Du musst Mut haben.
    Damit du erkennst, was für dich und deine Entwicklung „Priorität“ hat und was du getrost ignorieren kannst.
  • Du musst dich als Fotograf selbst definieren.
  • Trenne dich ohne zu zögern, von Menschen, welche dich und deine Definitionen nicht ernst nehmen und torpedieren.
  • Du bist gezwungen dir Menschen zu suchen, welche dich auf deinem Weg unterstützten.
  • Unterwerfe dich niemals dem Mainstream. Gehe keine faulen Kompromisse ein.
    Bleibe stur und standhaft.

Deine Kompromisslosigkeit macht dich zwar für Nutznießer und Parasiten zu Hassobjekt, aber nur so entwickelst du einen eigenen Stil, an dem wir ich erkennen werden.

Du musst stur sein, damit du als Fotograf fußfassen kannst!

  • Sei dir bewusst, dass es niemals reichen wird.
    Egal wie professionell, geschult oder motiviert du bist, es werden sich immer genug Menschen finden, welche dich abstoßend, widerlich, unprofessionell und untalentiert halten. Sie werden dich angreifen, denunzieren, verunglimpfen und mit allen Arten von Dreck bewerfen, damit du endlich auf gibst.

Sei dreister als alle anderen, aber mit Stil!

Es gibt nichts wichtigeres als „anders“ zu sein, um ein Leben als echter Künstler, Fotograf oder Mensch zu führen.

Sei dir bewusst, dass es unmöglich ist diese Welt zu verändern, ohne andere Menschen zu stören, ihnen auf den Schlips zutreten und sie zu verletzen.

Sei mutig und mache diese Welt zu einem schöneren Ort.

Liebe Grüße

Eure Magnifizenz Herr Rausch