Erkennungsmerkmale der Foto-Fürsten

Eine Flachpfeife leidet an Selbstüberschätzung

Er ist so sehr von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt, dass er gar nicht anderes kann als auf alle ihm umgebenden herab zu blicken.

Hierbei liegt die Betonung auf dem „über“. Ein Antagonist ist einfach ein besserer Mensch in allen Bereichen, er ist ein echter Über- Mensch und das nur auf Grund seiner ihm angeborenen Fähigkeiten.

Dies wird auch „Dunning-Kruger-Effekt“ genannt.
Es beschreibt:
Die Tendenz von wenig kompetenten Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.

Diese Pfeifen halten sich für „erleuchtet“


Sie allein sind im Besitz allen nötigen Wissens. Sie allein sind in der Lage für die Allgemeinheit zu sprechen, ohne die Allgemeinheit vorher zu befragen oder sich von ihr legitimieren zu lassen. Diese besondere Gabe der Erleuchtung und Selbstermächtigung, gibt ihnen auch letztlich das Recht über andere zu richten, sie zu demütigen, herabzusetzen und zu entwürdigen.
Es wird auch „narzisstische Persönlichkeitsstörung“ genannt.

Dies mach sie..

…hemmungslos.

Sie neigen zu übertriebenen Dramen, Wutausbrüchen, besonders harten Strafen und ungerechtfertigten Handlungen. Ohne weiteres und ohne Grund schalten sie von null auf hundert und verwandeln sich in ultimative Giftschleudern. Ihr Verhalten ist grenzenlos willkürlich. Sie versuchen sich auf diese Weise selbst aufzuwerten.

Das dieses Verhalten sie letztlich selbst entwertet liegt außerhalb ihrer Erkenntnishorizontes.

Sie sind maßlos

Ihre Inkompetenz verhindert bestehende Verhaltensformen im sozialen Umfeld zu erkennen. Sie kennt nicht die Verhaltensformen, welche in einem Restaurant angebracht wären und interessiert sich auch nicht für die Verhaltensformen in einem Museum, dem Kino oder dem abendlichen heimischen Abendbrot. Dies macht sie zu äußerst unkultivierten Menschen mit niedrigen sozialen Kompetenzen. Ihre Selbstüberschätzung ist der Versuch, sich über diese Regeln hinwegzusetzen, ihre besondere „Befähigung“ und ihr einzig „richtiges“ Wissen sollen die fehlenden sozialen Kompetenzen kompensieren.

Ein echter Fürst steht oder schwebt über den Dingen.

Deshalb sind sie maßlos in ihren Forderungen, Erwartungen und Einschätzungen, welche sie an ihre Umwelt stellen, damit sie sich selbst wie ein sozial kompetenter Mensch verhalten. Sie besitzen überhaupt keine Kenntnis, über kultiviertes und maßvolles Verhalten in sozialen Gruppen. Kultur, Benimm, Gleichberechtigung haben in der Welt eines echten Tyrannen keinen Platz. Es sind Troglodyten, die ihre Stammes-Ethik von „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“ leben und verfolgen. Gerne tarnen diese Höhlenmenschen ihre Unkultur als Hochkultur, welche nicht dem sozialen Miteinander, nicht der Diskussion, nicht der Kunst, nicht der Moral und schon gar nicht der Entwicklung dient.

Sie übernehmen die alleinige Deutungshoheit

Die Deutungen des selbsternannten „Anführers“ werden generalisiert und durch ihn allgemeingültig erklärt. Es ist die besondere weitsichtige Art und Weise des Foto-Fürsten, welche ihn dazu ermächtigt. Diese Denkweise macht den toxischen Menschen zum zwei Kategorien-Denker. Sie neigen zum Magnifizieren.

Vielschichtigkeit, Differenzierungen und andere Sichtweisen, als ihre eigenen sind ihnen völlig unbekannt und zuwider.

Sie depersonalisieren

Schnell nennt ein toxischer Mensch seine Opfer nicht mehr beim Namen. Fotografen werden: Knipser, Hochstapler, Stümper, Nerd und Laien. Diese Änderung der Sicht- und Denkweise durch den Gebrauch der Sprache, hat für den den Hochstpler eine zentrale Bedeutung. Nur so ist er in der Lage seinem Gegenüber das Recht auf eine eigene Sichtweise und Individualität zu nehmen und abzusprechen. Wenn ein professioneller Fotograf nicht mehr professionell genannt wird, dann muss er auch nicht so behandelt werden. Er kann dann wie ein Verrückter behandelt werden, der überzogene Forderungen hat. Mit Hobby-Fotografen kann man schließlich anders umgehen, als mit professionellen Fotografen.

Sie erschaffen unmögliche Schlußfolgerungen

Dabei ist es egal ob es sich um die Aktfotografie, die wissenschaftliche Fotografie, Werbefotografie oder um ein schlichtes Portrait handelt. Der gesetzte Meinungskorridor des Foto-Fürsten führt immer direkt zu dem vom ihm gesetzten Ziel. Basta!

Die Schlussfolgerung oder das Denken obliegt allein dem Fürsten und soll allein den Eindruck erwecken, dass nur ein Wissender den wahren Grund einer Fotografie, eines Gedankens, einer Sichtweise und einer Meinung kennt und durchdrungen hat. Hierbei ist es auffällig zu beobachten, dass diese Flachpfeifen ausschließlich niedere Gründe und böse Absichten erkennen können. Auf diese Weise halten sich diese Vollidioten für echte Bekämpfer allen Schlechten und Bösen auf dieser Welt. Diese sehr starke Vereinfachung der Vielschichtigkeit der Sichtweisen der Fotografie in dieser komplexen Welt dienen allein ihrer Selbst-Recht-Fertigung.

Selbst-Recht-Fertigung:
Wie kann ich es SELBST FERTIG bringen, RECHT zu behalten, bei dem Scheiss den ich mache?!

Zitat: (Grieger-Langer, 2019)

Wenn alle erfolgreichen Fotografen niederträchtige, geldgierige Hochstapler sind, die den Menschen nur hinters Licht führen wollen. Dann ist auch völlig klar warum ein erleuchteter Früst selbst niemals erfolgreich sein wird, sein kann und es gar nicht will. Schließlich bedient und beherrscht er keinerlei dieser verabscheuungswürdigen Techniken eines erfolgreichen Fotografen und ist folgerichtig der eigentliche Hochstapler. Der „working-class-hero“ gehört automatisch zu den „guten“, den selbstlosen, reinen und ehrlichen Menschen, weil er den degoutanten Erfolg anderer Fotografen nicht erreicht.

Dies bedeutet allerdings auch, dass ein Fürst niemals erfolgreich sein darf, da er sonst selbst zu einem „Hochstapler“ wird und sämtliche Gründe verliert sich über seine Lage zu beklagen.

Dieser seit der Antike bekannte rhetorische Trick der Argumentation machte die Sophisten nicht nur unpopulär und verachtet, sondern auch äußerst erfolgreich.

Ein Tyrann versucht, über das Framing die Diskussion und die Meinungsbildung zu manipulieren. Das zentrale Element einer Meinungsbildung einer Diskussion ist das Argument. Hierbei unterscheiden wir in gute Argumente und schlechte Argumente.

  • Gute Argumentation:
    Will überzeugen und lässt sich überzeugen. Sie zeichnet sich durch Flexibilität aus. Sie kann jederzeit erweitert und den Erfordernissen angepasst werden, wenn neue Erkenntnisse hinzukommen. Ein gutes Argument ist niemals am Ende seiner Weisheit und befindet sich der ständigen selbst Überprüfung und Hinterfragung.

  • Schlechte Argumentation:
    Zeichnet sich durch eine unflexible Setzung aus. Es wird eher ein bleiernes Gesetz gegossen. Schlechte Argumente ist an den Änderungen des Lebens nicht interessiert. Es basiert darauf, dass es immer und in jedem Falle sein Recht behalten will.

Der Foto-Fürst arbeitet mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen und Herabsetzungen

Die Kommentare und Aussagen eines Antagonisten über eine Fotografie, einen Blog oder einen Fotografen entsprechen in allen Punkten einer Beleidigung. Der Antagonist tarnt es, aus SELBST-RECHT-Fertigung, als Kritik, in Wahrheit ist es eine Meinungsäußerung, einer Person, welche keinerlei Sachkenntnis hat, wie eine fundierte Kritik formuliert wird. In der Regel reagiert der Antagonist bei Interventionen herablassend und bemerkt ganz beiläufig, dass der niedere Fotograf, der Hochstapler, der Knipser, einfach nicht genug Professionalität an den Tag legt, um solche Kritiken wegzustecken.

Der Foto-Fürst arbeitet mit Gerüchten

Er deutet an, ließt zwischen den Zeilen und wiederholt Dinge hinter vorgehaltener Hand, er habe lediglich gehört und nur weitergegeben, was dem Antagonisten zugetragen wurde.

Die gestreuten Gerüchte werden solange wiederholt, bis der Zweifel in der Öffentlichkeit groß genug ist. Nun hat er sein Ziel erreicht.

Es geht hierbei gar nicht darum, ob das Gerücht der Wahrheit entspricht. Das Ziel des Fürsten ist es, dass die bewusste falsch Information langsam an sein Opfer heran tritt und es gezwungen wird, dem Gerücht zu wiedersprechen.

Warum sollte man einem Gerücht widersprechen? Vielleicht liegt ein klein wenig Wahrheit in dem Gerücht?

Ab diesem Augenblick bist du dem Fürsten ausgeliefert. Du als Fotograf wirst dich von nun an, um die Bekämpfung des Gerüchtes kümmern und nicht mehr, um die neue Fotografie.

Der Antagonist verlangt eine Beweisorgie

Der Antagonist kotzt regelrecht alle sophistischen Argumente, Halbwahrheiten, Gerüchte und ungerechtfertigten Erwartungen, vor einem aus. Auf diese Weise wird es unmöglich auf alles richtig und korrekt zu handeln, geschweige denn alles richtig stellen zu können. Dies ist das Ziel eines ausgereiften Shitstorms.

Der Antagonist neigt zum Kontrollzwang

Er überwacht die als neue und freier Fotograf bei jedem Schritt und jeden Tritt. Der „Kontrolleur des Guten“ bewertet alle deine öffentlichen Auftritte, nichts bleibt seinem alles durchdringenden Auge verborgen. Wirklich jeder, allein vom Kontrolleur erkannte, Fehltritt wird sofort und mit voller Härte geahndet. Auf diese Weise manipulieren sie ständig die Öffentlichkeit und halten diese in ständigen Zweifel, ob der neue Fotograf tatsächlich kreativ, fortschrittlich und innovativ ist.

Gott sei dank! Solche Menschen existieren gar nicht wirklich auf dieser Welt.

Dieses Problem habe ich gelöst!

Viele Lieber Grüße