9 Dinge, welche du vermeiden solltest!

Liebe Freunde der schöneren Fotografie,

das Internet ist voll von Ratschlägen, Tipps und Rezepten, um als Fotograf wirklich und wahrhaftig erfolgreich zu sein. Es ist vergleichbar mit der Zubereitungsbeschreibung einer 5-Minuten-Terrine. Kamera kaufen, Foto machen, Filter drauf, umrühren, fertig, genießen.

Sind diese Ratschläge wirklich wirksam?

Im seltensten Fall sind sie einzigartig und in seltenen Fällen sind die Ratschläge tatsächlich wirksam. In vielen Fällen sind sie schlichte und schlechte Wiederholungen von irgendeinem Gebot oder Verbot, das wie eine Doxa behandelt wird. Bei genauerer Betrachtung dieser Doxa sehr schnell fällt, dass sie nicht mal im Ansatz das Zeug für allgemeine Verbindlichkeit haben.

Es fehlt der Gegenpol

Anstatt dich mit Ratschlägen zu versorgen, was du tatsächlich machen solltest, was du zu unternehmen hast und was du versuchen solltest. Machte ich mir eindringlich Gedanken, was du in jedem Falle vermeiden solltest.

Was lockt ist die Aussicht auf Erfolg

Um erfolgreich zu sein, geht es nicht darum, was du alles unternimmst und versuchst. Wirklich erfolgreiche Fotografen unterlassen und vermeiden eine Reihe von Dingen, da diese Dinge hinderlich für jeglichen Erfolg als Fotograf sind. Viele von uns haben mittlerweile genug Wissen angesammelt

Herr Rausch Fotografie
Fotograf, Philosoph und Flaneur
Stand: 12 Juni 2020

Vermeide es kein Plan zu haben

Gerne haben wir Mensch ein Plan von allem und alles Mögliche. Weshalb es gerne vermieden wird als Fotograf keinen Plan zu haben ist und bleibt mir ein Rätsel.

Wenn du als Fotograf weißt, wohin du willst, dann ergibt sich ein Weg am Ende des Weges steht das Ziel.

Mit einem klaren Ziel vor Augen, wird es in jeder Hinsicht einfacher für dich ein Plan zu entwickeln. Es wird durch die Tatsache einfacher, dass die Setzung eines Zieles automatisch auch einen Weg vorgibt. Der geplante Weg, wird dir logischer Wiese auch Hindernisse und klare Hürden aufzeigen. Jetzt benötigst du nur noch das nötige Wissen und Können, sowie die richtigen Werkzeuge, um die Hindernisse und Hürden nehmen zu können. Wie bei jedem längeren Weg ist es ratsam, klug und vernünftig den langen Weg in viele kleine zwischen Schritte aufzuteilen und einzuplanen. Dadurch wird das Erreichen des Zieles um einiges einfacher.

Du benötigst als ein Ziel, um ein Weg zu definieren, um letztlich einen Plan schmieden zu können.

Vermeide das Aufgeben

Mit großem Abstand geben die meisten Fotografen ihre Unternehmungen viel zu früh auf.

Bedenke:

Deine erfolgreicheren Freunde und Bekannte sind sehr wahrscheinlich nicht sehr viel begabter und talentierter als du selbst. Sie waren jedoch sehr viel hartnäckiger und langatmiger als du. Erfolgreich zu sein bedeutet, solange an sich und seiner Fotografie zu arbeiten, bis sich der Erfolg einstellt. Ohne Hartnäckigkeit, ein dickes Fell und Langatmigkeit erreichst du rein gar nichts in der Fotografie oder im Leben.

Vermeide die Wiederholung von Fehlern

Wenn du einen Fehler machst, dann solltest du in der Regel daraus lernen.

Es bedeutet, dass du denselben Fehler in Zukunft nicht nochmal machst. Nimm dir also ein paar Tage Zeit und notiere dir deine gemachten und bemerkten Fehler. Überlege dir anschließend, wie du diese Fehler in Zukunft vermeidest.

Vermeide etwas zu beeinflussen, dass nicht in deiner Macht steht

Wir alle wissen sehr genau, wie schwer es ist, sich selbst und seine Gewohnheiten zu ändern.

Weshalb sollte es uns gerade gelingen eine andere Person, eine Umweltbedingung oder ein Geschehnis kurzfristig, aber nachhaltig zu verändern? Nicht selten hat es mit Psychosen und/oder Wahnvorstellungen zu tun.

Es gilt das Gesetz der Trägheit der Masse aus der Physik.

Der Versuch andere Menschen nach eigenem belieben zu verändern und anzupassen ist mit Abstand der schlechteste Weg, die Energie als Fotograf zu verschwenden.

Fokussiere dich lieber auf die Fähigkeiten deiner Mitmenschen und versuche ihre Fähigkeiten zu deinem Vorteil zu nutzen.

Vermeide einen Fokus auf deine Schwächen

Jeder Fotograf auf diesem Planeten besitzt eine einzigartige Kombination von Stärken. Eventuell wurdest du sogar mit einigen Stärken geboren und hast diese bis heute Weiterentwickelt. Natürlich kannst du an deinen Schwächen arbeiten, bevor du dich darauf versteifst und dich auf deine Schwächen konzentrierst, ist es sinnvoller sich auch seine Stärken zu berufen. In unserer Gesellschaft wird dies jedoch nicht gerne gesehen. Wenn du letztlich deine PS auf die Straße bringen möchtest, zählen deine Stärken.

Du hast keine Prioritäten

Der durchschnittliche Fotograf hat es versäumt Prioritäten zu setzen.

Setzte Prioritäten, entscheide selbst und aktiv, womit du als Fotograf in Zukunft deine Zeit verbringen möchtest. Ist es tatsächlich sinnvoll, sich weiterhin von Desinteressierten, Amateuren und „virtuellen“ Freunden beraten zu lassen, obwohl ihnen ersichtlich jegliche Expertise fehlt?

Ziehe den größt mögliche nutzen aus deiner Lebenszeit.

Wie setzt du derzeit deine Prioritäten? Bringen dich deine Prioritäten dahin, wohin du willst?

Vermeide Gefühlsentscheidungen

In den meisten Fällen des menschlichen Lebens, sind gemachte Erfahrungen und der Einsatz von Logik die gewählten Mittel für wichtige Entscheidungen. Vermeide es Entscheidungen zu treffen, wenn du gestresst, traurig, wütend oder euphorisch bist. In vielen Fällen, wenn die Situation sich geklärt hat und die kalte nüchterne Realität der Logik zuschlägt, bleiben die gemacht Entscheidungen trotzdem falsch. Um gar nicht erst in den Prozess der Rationalisierung, der Rechtfertigung für deine falsche Entscheidungen zu kommen, vermeide es einfach dich Unterdruck setzten zu lassen. Nur wenn du in aller Ruhe und entspannt, über dich und deine Fotografien nachdenkst, nutzt du dir alle zu Verfügung stehenden intellektuellen Fähigkeiten eines vollentwickelten Menschen. Nur so werden deine Entscheidungen wesentlich besser und merklich präziser.

Vermeide Prokastination

Erfolgreiche Fotografen warten nicht bis die Situation günstig oder bis die Sterne günstig stehen. Sie bringen die Dinge selbst in Gang. Einfacher geht es nicht.

Vergleiche erfolgreiche Fotografen mit erfolglosen. Du wirst einen großen Unterschied in ihren Neigungen feststellen. Einer der beiden ist Weltmeister im Erfinden von Ausreden und finden von Gründen, weshalb etwas nicht erreicht wurde. Der erfolgreiche Fotograf verschwendet dafür nicht seine Zeit, er macht es einfach.

Keine klare Linie

Vielleicht hast du dir tatsächlich die Zeit genommen, um in Zukunft gute und eichtige Entscheidungen zu treffen. Die Konsequenz daraus ist, dass sich wesentlich seltener deine Meinung ändert. Erfolglose Fotografen sind Weltmeister im Ändern ihrer eigenen Meinung. Man hat ständig das Gefühl mit jemandem seine Zeit zu verbringen, auf den man sich nicht verlassen kann. Dies ist einer der Gründe, weshalb ein erfolgloser Fotograf keine Fortschritte macht. Morgen hat er seine Meinung nämlich wieder geändert. Erfolgreiche Fotografe halten jedoch Kurs. Sie sind verlässliche Partner. Wir wissen, auf ihren Entscheidungen ist verlass und bieten kein Larifar.

Auch als PDF!

Liebe Grüße Herr Rausch