Wie wird man ein furchtloser Fotograf?

Als erstes musst du für dich klären, was Fotografie und Kunst für dich selber bedeutet.

Die Antwort darauf muss jeder für sich selbst finden.

Hier schadet es jedoch nicht, sich zur Urteilsbildung mit Kunst, Kunstphilosophie, Kunstgeschichte und mit dem Wesen der Fotografie zu beschäftigen.

„Für mich ist Kunst die Fähigkeit, andere zu befähigen und für etwas zu begeistern“

Nagut, ich bin ehrlich:

In meinem Umfeld habe ich unheimlich viele Menschen, die verspüren nur dann Begeisterung, wenn sie anderen das Leben schwer machen können.

Dies sagt aber viel über die Person aus und wenig über mich.

Kunst hat für mich nichts:

  • mit anspruchsvollem Blödsinn zu tun
  • mit der Note 1 im Unterricht
  • mit Wunsch zu tun,irgendjemandem gefallen zu wollen
  • mit „schön“ zu tun

Kunst ist vom Menschen gemacht und beschreibt den Versuch, unsere schnöde Umwelt ein klein wenig schöner zu machen.

Nun es hängt natürlich von jedem selber ab ob, jenes was dein Kind, dein Freund, deine Mutter, deine Tochter, dein Sohn oder der Künstler so produziert, wirklich „schön“ ist. Denn am „Schönen“ trennen sich bekanntlich die Geister. Der eine findet andere Sachen schön, der andere findet wiederum ganz andere Sachen schön. Es reicht völlig aus, wenn du deine Betrachter zu einer Äußerung bewegst, denn in dieser schnelllebigen und oberflächlichen Zeit ist es nicht einfach überhaupt eine Reaktion vom Betrachter zu erhaschen. Da ein nicht unerheblicher Teil unserer Bevölkerung an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet, ist es quasi unmöglich jemand mit Hilfe des Kunst „schönen“ und den erhabenen allein auf Genuss bezogene Rezeption des Kunstwerkes zu bringen. Diese wirklich grauenhafte Störung verhindert nämlich ein Zulassens, des sich klein Fühlen im Angesicht des Werkes.

Viele Menschen wollen ganz cool sein und tun so als würden sie über den Dingen schweben. Nichts kann sie beeindrucken oder verunsichern, aber gerade die Fotografien, welche aus DEINER Kamera stammen. Gerade diese sind nicht aushaltbar, gerade diese sind abstoßend und absurd, falsch und überhaupt und so!“

Viele Fotografen übersehen einen entscheidenden Punkt im menschlichen Dasein. Genau dieser Punkt ist es, der viele Fotografen scheitern lässt. Nicht wenige Fotografen fotografieren nicht für sich, sondern sie fotografieren für andere. Sie versuchen mit Hilfe Ihrer Fotografien, ihr eigenes zerbrechliches Selbstwertgefühl zu kaschieren und im Idealfall zu stabilisieren. Meine gemachten Erfahrungen sind da sehr deutlich.

„98% der Mitmenschen interessieren sich einen absoluten Scheiß!:

Absolut nichts fällt ihnen leichter, als das Verfassen einer Kritik. Die formulierten Kritiken sind zudem noch haarsträubend formuliert, dass sich das gezeigte Notstandswissen, die Oberflächlichkeit und die Vorurteile offen darlegen. Die Wahrheit solcher Kritiken, spiegeln sich in dem absoluten Desinteresse, deiner Fotografien, deiner Sichtweisen, deiner Positionen, deinen Meinungen und deiner Person. In Wahrheit bist du den Kritikern völlig egal. Denn nichts an Ihren Aussagen, hilft dir wirklich weiter. Nichts an ihren Handlungen bringt dich weiter.

Ich möchte dir, um ein wirklich furchtloser Fotograf zu werden, einige wichtige Ratschläge geben:

  • Nicht ist so einfach, wie das formulieren einer Kritik.
    Es ist keine große Leistung etwas miserabel oder schlecht zu finden.
  • Es ist gar nicht vorgesehen, dass du jemals diesen Kritikern irgendetwas präsentierst, dass in ihren Augen einigermaßen stichhaltig ist. Du wirst es niemals schaffen, diese Kritiker zu überzeugen, denn ihre Kritik beruht auf ideologischen Gesichtspunkten und auf nichts anderes. Sie sind die Verwalter von „guter“ und „schlechter“ Fotografie. Du wirst es niemals schaffen zur selbsternannten Elite zu gehören. Sie werden dich bis in die Ewigkeit treten, schubsen, jagen, diffamieren und beleidigen.
  • Diese sogenannten Kritiker kennen wir aus der Vergangenheit, welche sie selber gerne verschweigen und verdrängen. Es sind die Bilderstürmer und Gesinnungsprüfer aus vergangen Tagen. Die allzu gerne alles daransetzen wieder an die Macht zu kommen, um eine einheitliche Sicht auf alles und über alles einzuführen. Wer etwas genauer Hinschaut erkennt ihre unmenschlichen Methoden, ihre Empathielosigkeit und ihre Desinteresse am Leben selbst, welche sie im Namen der „Menschlichkeit“ mit größt möglicher willkürlicher Gewalt durchzusetzen zu ersuchen.

Eins möchte ich dich an dieser Stelle fragen:

Würden echte Freunde, echte Fans und ernst zunehmende Kritiker sich daran ergötzen, dir eine solche Kritik zu unterbreiten?

Ich habe für mich entschieden, dass ich mir lieber selbst Hände und Füsse abtrennen würde, bevor ich auch nur einer einzigen weiteren Sekunde versuche diesen Menschen zu gefallen. Das Verständnis dieser Meinungs-Tyrannen über Kunst, Fotografie und dem Leben ist krude, abschreckend und mehr als eingeschränkt. Es ist beliebig, ordinär und austauschbar. Es besteht hauptsächlich aus widerspruchlosen und gedankenlosen kopieren von bereits vorhandenen. Hierfür muss man tatsächlich rein gar nichts können und sich nicht für die Kunst, nicht für die Fotografie und das Lebens interessieren. Es liegt an dem Konformitätszwang der jeweiligen Ideologie, dass eine individuelle Abweichung schlichtweg nicht zulässt. Niemand darf besser, schneller, größer oder irgendwas anderes sein als der unmenschliche Durchschnitt.

Das Fazit:

Ich beginne mir ernsthafte Gedanken zu machen, wenn ich aus bestimmten Richtungen nicht mehr kritisiert werde. Ich will einigen Menschen nicht gefallen, denn sie stehen für alles was ich nicht will. Es bedeutet für mich, dass ich weiß, dass ich alles richtig gemacht habe, wenn ich aus den von mir definierten Bereichen so richtig hart, mies und brutal kritisiert werde. Mittlerweile habe ich die Distanz zwischen mir und meinen Kritikern erhöht. Ich schloss meinen Facebook Account, entfernte Whatsapp und Instagram und genieße derzeit ein mehr an angenehmer Freiheit. Anfangs brachte es mich selbst mit mir in Schwierigkeiten, denn mir entfiel ein Punkt der Differenzierung. Heute weiß ich, dass ich die „virtuellen“ sozialen Netzwerke nicht benötige, um mich als Individuum zu erkennen. Bis jetzt sind die Menschen, welche mit denen ich nicht in einen Topf geworfen werden möchte „glücklicherweise“ nicht neugierig und interessiert genug, um mich letztlich doch zu finden. In Wahrheit ist es meine Motivation, mein Motor und meine Leidenschaft. Sie werden mich eines Tages wieder aufsuchen und mehr als geschockt sein, dass ich nicht verschwunden bin. Alles in allem sind sind ihre Handlungen dann vorhersehbar und überschaubar. Das Überleben, in solch einem merkwürdigen Klima, macht das Leben selbst zwangsläufig zur Kunst. Ab und zu taucht (z.B. in der Straßenbahn) der ein oder andere auf, um mir die Meinung zu geigen.

Mein neues Projekt!

Das größte Problem, welches uns Künstler beschäftigt ist:

Wie bleiben wir Künstler, wenn wir älter werden?

P.Picasso


Dies bringt uns zum nächsten Punkt auf dem Weg zum furchtlosen Fotografen!

Wer erinnert sich noch an seine Kindheit? An die Zeit wo alles ganz leicht und fröhlich war? Habt Ihr Fotos davon? Was wolltet ihr werden? Astronaut, Lokomotivführer, Fußballstar, Popstar, Schauspieler?

Vielleicht was ganz anderes?

Könnt ihr euch noch an die Zeit erinnern, wo eure Eltern euch ermutigt haben, genau diese Sachen auszuprobieren und eure Experimente weiter zu führen? Hatten eure Eltern einen verdammten Spaß daran euch und eure Begeisterung zu sehen und zu erleben. Oder wollten sie einfach nur ihre Ruhe und haben sich gefreut, dass du dich nicht nervst oder gar Fragen stellst?

Ihr habt seiner Zeit nur gespielt und einige Dinge einfach aus Spaß ausprobiert. Wie fühlt es sich heute (im Rückblick) an?

Ich möchte dazu sagen, dass unsere heutige Gesellschaft keine Skeptiker und Fragesteller fördert. Du sollst nicht ausprobieren und schon gar keine alternativen aufzeigen. Ganz schlimm ist es, wenn du Zufrieden mit dir und der Welt bist.

Ehrlich gesagt sehe ich auf unsere Gesellschaft mit ein wenig Sorge.

Wir versuchen unseren Kindern immer früher bei zu bringen, dass sie still sitzen sollen, das sie Mathe und Englisch lernen sollen, damit sie es in der Zukunft leichter haben. Wir versuchen ihnen sehr früh zu vermitteln, dass sie etwas leisten müssen, um es als Erwachsener leichter zu haben. Deswegen setzen wir unsere Kinder in eine Schule und zwingen sie mehrmals 45 Minuten still zu sitzen und Dinge zu machen, die mit der Aktivität eines Kindes nichts zu tun hat. Im Laufe der Schulzeit Formen wir so wunderbare passive Bürger heran. Die wie ferngesteuert wirklich alles machen, solange es irgendeine „positive“ Bewertung der Leistung gibt. „Negative“ Bewertungen kommen meist über Strafen und Sanktionen, es ist die „extra“ Hausaufgabe, die schlechte Schulnote. Später ist es der Entzug des Arbeitsplatzes und damit die Reduzierung des Einkommens oder es ist die beliebte „Sanktion“ in unserem überaus sozialen System. Ich habe diesen Mist selber lange als Schüler, Elektroinstallateur, Freund, Lebenspartner, Kunde, Angestellter und Mensch mitgespielt. Bis ich einen Burnout hatte, der zur Folge hatte, dass ich nicht mehr als Elektroinstallateur arbeiten durfte. Dies hatte zu Folge das ich mich neu Orientieren musste. Es kam zum Studium der Fotografie an der S.E.T und die Ausbildung zum Medienfotografen.

Dies habe ich nicht allein entschieden!

An dieser Entscheidung waren Ärzte und Psychologen beteiligt. Und ich war ein wenig überrascht darüber, wie ablehnend meine engsten Familienmitglieder und Freunde, auf diese Entscheidungen reagierten. Die waren nämlich nicht davon überzeugt, dass ich an einem „Burnout“ litt. Die Depression hätte ich mir nur eingebildet, ein paar Pillen, ein wenig Ruhe und dann kannst du so weiter machen wie bisher. Es stellte sich sogar raus, dass es Menschen gibt, welche mit dem Wort Studium rein gar nichts anfangen können. Sie verwechseln ein Studium mit der Lernmethode des kleinen „Ein mal Eins“, welches man einfach stumpf auswendig lernt und nie wieder vergisst. Etwas zu studieren bedeutet nicht Dinge nach „Schema F“ auswendig zu lernen, um es dann wie ein Aufziehteddy abzuspulen. Es bedeutet auch nicht (wie eine Bekannte aus der Zeit) sagte: „Dann lernst du richtig zu fotografieren!“ (Sie meinte in ihren Augen richtig). Heute weiß ich, dass es diese Lernmethoden tatsächlich gab, sie nannte sich Scholastik und stammt aus dem mittelalterlichen Verständnis über die Lehre des Glaubens. Sie hatte 500 Jahre Stillstand in der der Wissenschaft zur Folge, dann war da noch irgendetwas mit Inquisition, Hexen Verbrennung und Ketzerei. Aber wir möchten uns nicht mit unwesentlichen Belasten und verschweigen, die Nachteile der Scholastik lieber.

Das Wort „Studium“ bedeutet:

untersuchen, erfassen, durchdringen, verstehen, experimentieren!

Natürlich hatte ich einen riesigen Spaß an meinem Studium der Fotografie. Ich habe es genossen, was ich lernte und wie ich es lernte. Ich erinnere mich immer noch sehr gerne an meine Aufgabe der „Sportfotografie“. Dort habe ich  Produktfotografien von einem Wasserkocher, einer Teekanne und einer Teetasse abgegeben. Weil ich erkannte, dass es nicht darum ging das ICH funktioniere. Sondern die Fotografien müssen funktionieren. Es war der Augenblick wo es mir egal war, welche Note ich für meine Aufgaben bekomme. Irgendwas muss ich richtig gemacht haben, denn ich bekam eine hohe Punktzahl und mein Dozent erinnert sich bis heute an meine Fotoserie. Es war der Augenblick, an dem ich erkannte, dass es möglich ist, tatsächlich etwas zu erschaffen, dass in Erinnerung bleibt. Diese Aussicht des Erfolges, ist für mich von weitaus größerer Bedeutung, als 1,5 Mio. Instagram-Follower, die sich an kein einziges Bildchen im nicht endenden Uploadstrom erinnern können. Es sei denn, du wagst dich, einen sogenannten „Verriss“ zu produzieren.

Ist es ein echter „Verriss“, wenn man diesen mit voller Abschicht und komplett durchdacht und geplant macht?

Mir ist es wichtiger, als individuelle Fotograf in Erinnerung zu bleiben. Als irgendeinen beliebten, beliebigen, nichtssagenden, austauschbaren Schrott zu produzieren, welche in keiner Weise nicht länger als 2 Sek. zu besprechen ist. Ich begann also meine Bildsprache zu entdecken und einzusetzen. (Selbstbau der eigenen Gedanken und Umsetzung in eine Bildsprache)

Der nächste Tipp bezieht sich auf dein Verhältnis zur Arbeit

Erledige die minimale Menge an Arbeit auf deinen Job, ohne Gefahr zu laufen gefeuert zu werden ( maximale Vorteile gegen minimale Nachteile)

Viele von uns sitzen eher in einem Gefängnis, als auf einer Arbeitsstelle. Du sitzt an deinem Arbeitsplatz, musst die Klappe halten, E-Mails beantworten, Ersatzteile bestellen, die Maschine am laufen halten, auf die Büro-Ordnung Rücksicht nehmen, verkaufen, anbieten und sich von allen Seiten ständig ändernde Regeln merken, welche ständig und unentwegt kontrolliert werden, um ganz langsam der Arbeitspolitik zum Opfer zu fallen.

Mein Vorschlag:

Setze die minimale Menge an Arbeit ein, um deinen Job gerade so zu behalten (das garantiert ein sicheres Gehalt) und verwende die neu gewonnene Zeit für Tischtennis, rumschrauben, ein Buch lesen oder fürs Tanzen. Küsse deinen Lebenspartner und und mache Überstunden im Liebe machen.

Es dankt dir eh niemand, wenn du ständig und immer den gewissen extra Einsatz auf deiner Arbeit zeigst. Befördert wurdest du bisher nicht und in Zukunft wird es auch nicht. Du bekommst kein extra Urlaub, wenn du dich verausgabst und freiwillig dreimal die Woche 10 Stunden arbeitest. Wenn du Krank wirst, sind eh alle stinkig, weil du dich überhaupt Krankgemeldet hast. Unter diesen Umständen wird es dann intelligenter, sich gar nicht erst übermäßig den Arsch aufzureißen. Weshalb sollte man sich für seinen Chef, seinen Teamleiter oder seine Firma einsetzen, wenn eine Wertschätzung gar nicht vorgesehen ist. Die absoluten Totschlag-Argumente deiner Vorgesetzten hierzu sind:

  • Es ist verdammt noch mal deine Aufgabe immer das Maximum zu geben.
  • Die anderen machen das auch.
  • Ist im Arbeitsvertrag nicht vorgesehen.

Wenn du dich dazu entscheidest, dich nicht mehr maximal Ausbeute zu lassen dann, verzichtest du auf die Aussicht eines Tages (irgendwann, unter Umständen, nur ganz vielleicht) eine Lohnerhöhung zu erhalten welche:

  • sich wie ein Schlag ins Gesicht anfühlt, um dich anschließend mit dem Neid deiner Kollegen zu beschäftigen, denn 1 Euro mehr pro Stunde ist deine Arbeit wirklich nicht wert.

Lebe nicht, um zu Arbeiten!

Arbeite, um zu Leben! 

Die größte Angst ein Fotograf zu werden, ist die Angst ein Fotograf zu werden.

Die größte Angst eines Fotografen ist die Angst negativ beurteilt zu werden. Und wenn du dich umschaust, bemerkst du schnell das unsere Gesellschaft nicht unbedingt Fotografen fördert und unterstützt. Wir alle sind umgeben von selbstverliebten „Kritikern“ und „Kuratoren“ man kann sie auch „Geschmacksschöpfer“ nennen. Diese Welt sollte eher den Künstlern gehören und nicht diesen ideologischen Troglodyten.

Meine ganz persönliche Regel:

Ignoriere jegliche Art von Feedback auf deine Fotografien von Kritikern und Kuratoren aus dem Internet! Es sei denn sie haben sich schon länger mit dir beschäftigt und kennen dich persönlich. Diese Menschen solltest du ernst nehmen. Denn sie wollen und werden dir helfen, dich weiterzuentwickeln. Du darfst niemls vergessen, dass es nichts leichteres gibt, als eine Kritik zu schreiben. Dafür muss man nur etwas schlecht machen oder etwas kaputt reden. Wir Menschen sind durch unsere Leistungsgesellschaft darauf gedrillt und geübt uns abfällig zu äußern. Wir können unheimlich gut jammern und uns beschweren. Es ist kein Problem für uns Menschen etwas „doof“ zu finden. Wir können nämlich alle, alles und jeden mit einer oberflächlichen Kritik überziehen und uns auskotzen, ohne dabei wirklich nachdenken zu müssen! Negative Kritik ist somit keine große Kunst! Als ich mit meinen Studium anfing, da kamen sie ALLE auf mich zu: Die Kritiker, die Kuratoren, die Laien und was weiß ich wer noch alles. Sie stellten alles in Frage: den Dozenten, die Lehrmittel, die Lehrinhalte, die Recherche nach alten Meistern, die Bücher, welche ich laß und plante mir zu kaufen. Heute ist es ganz interessant zu sehen, wer sich da alles masturbiert hat in Form einer Kritik, weil man selber so furchtbar schlau sei. Ich ziehe es vor, mich selber zu masturbieren oder besser: Sex zu haben mit jemand anderem. Dafür muss man auch mal lieb sein und nicht ständig negative Scheiße verbreiten.

Der letzte und wahrscheinlich wichtigste Tipp ist:

Du musst toxische Menschen erkennen und ihnen aus dem Weg gehen!

Es sind die Menschen, denen es du nie recht machen kannst. Sie haben immer etwas zu beanstanden. Ihnen ist die Bedeutung von „gut genug“ oder „ausreichend“ völlig unbekannt. Ständig versuchen sie dich zu manipulieren, damit du aufhörst, etwas zu tun was dir allein Spaß macht. Du sollst nämlich nicht nur an deinen Eigennutz denken, sondern an des Wohl der Gemeinschaft. Sie erträgt es zwar nicht, wenn du glücklich bist und stellt es sofort in Frage, ob du überhaupt einen Berechtigung hast über irgendwas in diesem Leben glücklich zu sein. Du übersiehst bestimmt allerhand Dinge, welche dir diese Toxiker gerne lange und wiederholend aufzählen.

Zuverlässige Methoden toxischen Personen aufzuspüren:

  • Zeige ihnen, was dir allein gefällt!
  • Teile Kunst, die du magst!
  • Teile Musik, welche du gerne hörst!
  • Teile Videos, welche dich glücklich machen!
  • Teile Gedanken, welche dich glücklich machen!
  • Teile deine Lebensfreude!

Toxischen Menschen können dies nicht einfach so hinnehmen, sie werden reagieren. Du wirst es sehen! Ihre Reaktionen sind vergleichbar mit einem anaphylaktischen Schock.

Es ist egal welcher Art von Kunst du betreibst. Kunst beschreibt die Liebe zum „Menschsein“. Habe höchstes Vertrauen in dich selbst! Zweifle niemals an dir! Mach dich nicht abhängig von der Meinung anderer oder dessen Rückmeldung. Sei dein eigener Richter deiner eigenen kreativen Arbeit!

Gruß Herr Rausch