Das Problem mit dem berühmt werden

Wenn wir berühmt sind haben wir einen Ruf. Wenn wir einen Ruf haben, sind wir immer auch für etwas „berühmtberüchtigt“.

Das Eine, also der Ruf (für etwas berühmt sein) geht nicht ohne das Andere (für etwas berüchtigt sein). Interessanterweise ist es gerade die Mischung aus beiden Teilen, welche unseren Ruf ausmachen.

Viel zu leichtfertig lehnen wir das „berüchtigt“ sein ab.

Der große Vorteil im berüchtigt sein liegt daran, dass er sich viel schneller verbreitet. Dein Ruf eilt dir sozusagen voraus. Hier musst du nur erkennen, bei wem du definitiv nicht berühmt sein möchtest, sondern berüchtigt. Auf diese Weise erhälst du wichtige Informationen über deine Zielgruppe.

Ich habe mich dazu entschlossen, dass ich in meiner Zielgruppe auf keinen Fall Menschen haben möchte, welche kein Interesse haben an:

  • der Fotografie
  • der Philosophie
  • der Psychologie
  • der Soziologie
  • Kunst und Kultur

Wenn ich mich heute, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umsehe, dann erkenne ich einige wenige, welche ich für ihren guten Ruf schätze und ich habe nicht wenige in meinem Umfeld, die eher „berüchtigt“ für ihre Aussagen, ihr Verhalten und ihre Verständnis von Kultur sind.

„Guter“ vs. „schlechter“ Ruf

Der gute Ruf:
Menschen mit einem guten Ruf, sind hilfsbereit, kultiviert, elegant, offen und freundlich. Gerne fragen wir diese Menschen, denn stets haben sie einen guten Ratschlag und geben Ansätze von Lösungen von Problemstellungen. Zur Not machen sie es selber vor oder sie versuchen es wenigstens es besser zu machen, um anschließend in einem gemeinsamen Gespräch über die zu vermeidenden Fehler zu sprechen. Anschließend versuchen sie es wieder und wieder.

Der schlechte Ruf:
Menschen mit einem schlechten Ruf, sind berüchtigt für ihre Maßregelungen, Anmaßungen und Entwertungen. Einige verbreiten krudes wirres Zeug und halten sich für das Maß dieser Welt. Sie erkennen nicht, dass sie das beste Beispiel für ein schlechtes Vorbild sind. Denn sie selbst machen rein gar nichts besser, als ihre angesprochenen Kritikpunkte.

Liebe Grüße Herr Rausch