Die Methoden der Antagonisten

Für den neuen Fotografen ist es von entscheidender Bedeutung die Methoden der Antagonisten zu erkennen und zu verstehen. Dies ist deshalb wichtig, weil du als neuer Fotograf von Antagonisten attackiert werden wirst. Hierbei geht es für dich, als neuer Fotograf, um deine Existenz, deine persönliche Freiheit und deine Persönlichkeit.

Alle die genannten Punkte, werden derzeit gezielt durch -Antagonisten der Freiheit- unter Beschuss genommen, um eine einheitliche graue Meinungsmasse zu formen und zu erschaffen. Nichts soll den Einheitsbrei entkommen. Wir finden diesen Konformitätszwang, der durch Antagonisten der Freiheit forciert wird, überall: Im Elternbeirat der Schule, in der Politik, in der Wirtschaft, am Arbeitsplatz, am Kaffeeautomaten, in den sozialen Medien und bei Amazon.

Der sich selbst alles überschätzende Antagonist nutzt hierbei nicht die Handlungen oder Verhaltensweisen eines vorbildlichen, offenen und ausgeglichenen Menschen, der den tiefen Wunsch der Nachahmung auslöst. Er ist hierzu gar nicht in der Lage, denn er kennt solche Verhaltensweisen gar nicht, sie sind ihm herzlich egal. Der Antagonist ist sich seiner eigenen Herausragendschaft so sicher, dass er aus tiefen moralischen Gründen zwingend ein besseres Wesen, als alle anderen Wesen sein muss. Da der Antagonist von den eigentlichen Themen, um die es geht, absolut keine Ahnung besitzt, bleibt ihm nichts als der Einsatz der rhetorischen Mittel des Ausschlusses, des Tabus, der Diffamierung und der Ausgrenzung. Der Antagonist setzt seine Sprache so ein, dass er die Deutungshoheit übernimmt und auf diese Weise einen engen Meinungskorridor schafft, der mit Denk- und Meinungstabus arbeitet und immer auf ein emotionales Ziel hinarbeitet.

Ist ja schön, das sie fotografieren! Aber ich helfe ihnen. Die Frage ist nur: „Tun sie es? Oder soll ich…?“

Vielen Antagonisten gelingt dies nicht beim ersten Mal, deshalb werden ihre Sicht- und Denkweisen Mantra-artig wiederholt, bis dem Denkkorridor gefolgt werden muss und sei es, um ihn zu wiederlegen. Am Ende bleibt immer irgendwo ein mieses Gefühl zurück. Denn die Konsequenz ist, dass am Ende immer, mit einem Finger auf eine Person gezeigt wird, welche anschließend mit Schimpf und Schande aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird.

Hier tritt der Antagonist dann auch gerne wieder hervor und erntet seinen Ruhm als Warner und Bewahrer, als Retter und Ritter im Einsatz gegen das Böse dieser Welt. Ihm ist es zu verdanken, dass wir etwas unterdrücken, verhindern, aussperren und aussortieren. Nur der Antagonist hat diese seherischen Fähigkeiten sonst keiner. Allerdings ist er mit seinen jämmerlichen Fähigkeiten nicht in der Lage eine Person, einen Fotografen oder seine eigenen Kinder zu Ruhm und Erfolg zu bringen. Es würde bedeuten, dass der Antagonist sich, um etwas anderes kümmern müsste als um seine eigenen Ziele.

Der Antagonist hat es schon immer gewusst! Er hat es kommen sehen!

Antagonisten mutieren auf diese Weise schnell zu Glaubensführern, zu Moralapostel und zu Spießbürgern. Sie halten sich für die Bewahrer der einzig und richtigen Sichtweise und betreiben die einzig wahre und richtige Fotografie, sie sind Foto-Fürsten, wahre und echte Künstler mit weitreichenden Weisungsbefugnissen gegenüber dem niederen unwissenden Pöbel, der vor Schund, Schmutz und Unmoral beschützt werden muss.

Diese Menschen zerstören mit Absicht die Vielschichtigkeit der Fotografie und damit die vielfallt der Demokratie. Sie zerstören willentlich neue Sichtweisen, Ideen, Kunst- und Ausdrucksformen. Sie zerstören gezielt andere Sicht- und Denkweisen und Fotografen, um ihre eigene Machtposition zu festigen. Sie übernehmen ungefragt das Recht der Klienten, Kunden und Betrachtern, was sie zu sehen wünschen und können und dürfen. Sie beschränken die Auswahl der frei zugänglichen Fotografie, auf die enge Auswahl des vom Antagonisten zulässige Sichtweise.

Das Gefährliche an diesen Einschränkungen, ist dass es nach einer gewisser Zeit tatsächlich nicht mehr zu alternativen Sichtweisen kommen kann, da Wissen und andere ungewohnte Sichtweisen nicht mehr denkbar sind und nicht ausgeschlossen werden, sondern unmöglich gemacht. Es ist vergleichbar mit Hirnwäschen von Sekten. So lebt, der Antagonist und seine Gefolgschaft in dem festen Glauben die Welt zu retten, zu schützen und zu erleuchten, in der festen Überzeugung den wirklich wahren Fortschritt zu leben.

Viele Grüße Herr Rausch