Antagonistische Forderungen an die Fotografie

  • Sie muss wertlos sein.
  • Sie muss ausschließlich unterhaltend sein.
  • Sie darf sich nur innerhalb vorgegebener Sichtweisen bewegen.
  • Sie darf nichts erhaltenswertes anstreben.
  • Sie darf keine Diskussion auslösen.
  • Sie muss selbstausbeuterisch betrieben werden.
  • Sie darf nur eine Wiederholung von gewohnten Sichtweisen sein.
  • Sie darf keine eigenen Positionen beziehen.
  • Sie hat sich der willkürlichen Meinung einer Einzelperson ohne Diskussion zu beugen.

„Es wäre den Antagonisten der neuen Fotografie nur recht, wenn die neue Fotografie verschwinden würde und wir ihnen die gänzliche Deutungshoheit über die Fotografie übergeben. Niemand soll, so ihre Meinung, ein individueller, freier Fotograf sein. Wenn schon ungewohnte Sicht- und Denkweisen oder gar ein eigener abweichender fotografischer Stil, dann anderswo und bei anderen.

Wo kämen wir hin, wenn jeder macht was er will? „

Der Antagonist der neuen Fotografie ist nicht in der Lage neue Impulse, neue Ideen und neue Wege zu gehen oder zu erkennen. Einzig das Kopieren von vorhandenen „Erfolgs“-Formeln ist ihm bekannt.

Den Grund hierfür finden wir in den faden, oberflächlichen und desinteressierten Einzelpersonen, mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Sie erreichen nur die Masse der Menschen, wenn sie sich in Selbstmitleid suhlen und ihn möglichst lautstark kundtun. Gerne umgeben sie sich mit ähnlich faden Personen, um sich in dem Gefühl der eigenen Ohnmacht weiter bestärken zu können und sich dem Selbstmitleid vollends hinzugeben.

Gruß Herr Rausch