Das Wesen der neuen Fotografie

  • Die neue Fotografie ist unbequem.
  • Die neue Fotografie hinterfragt ihre Betrachter und legt dessen Sicht-/und Denkweise frei.
  • Die neue Fotografie ist anspruchsvoll und fordernd.
  • Die neue Fotografie wird als abseitig, scheel, provokant, peripher und kurzlebig bezeichnet.
  • Die Positionen der neuen Fotografie sind keine Wiederholungen von etablierten und veralteten Sichtweisen.

Die neue Fotografie wird diskutiert. Sie muss somit interessant sein.

Wenn sie nicht interessant ist, wenn sie keine Interessen des Menschen erreicht oder berührt, ist sie nutzlos und langweilig.

Hierbei ist darauf zu achten, dass die neue Fotografie wohlwollende und kurze Bemerkungen vermeidet, sie muss und soll mit dem Menschen in Kontakt kommen. Nur wenn die Positionen der neuen Fotografie besprochen, durchleuchtet und kritisiert werden, wird sie wahrgenommen.

Die neue Fotografie legt das entwertende Weltbild ihrer Betrachter, für alle offensichtbar frei.

Die neue Fotografie macht ihre Antagonisten sichtbar.

Liebe Grüße Herr Rausch