Wenn du als kreativ bekannt sein möchtest, solltest du auch kreativ sein!

Im Leben eines Künstlers geht es nicht darum „besser, schneller“ oder „günstiger“ zu sein. Das Leben eines Künstlers dreht sich auch nicht, um Follower oder Likes in irgendeinem virtuellen (unechten) sozialen Netzwerk im Internet.

Alles was für einen Künstler zählt, ist sein kreativer Mut!

Du allein kannst dich entscheiden, ob du angepasst, zaghaft, vorsichtig, durchschnittlich und konform bist. Du allein kannst dich entscheiden, ob du dich über Follower und Likes definieren möchtest und dir damit selbst beweisen, dass du genau denselben Kram fotografieren kannst, wie alle anderen auch.

Der Nachteil dieser Entscheidungen:

Niemand, wirklich Niemand wird jemals erfahren, wie kreativ du wirklich bist. Keiner, wirklich keiner wird jemals Kenntnis von deiner persönlichen Kreativität erlangen. Schließlich fotografierst du bis ins letzte Detail genau denselben Shit den alle anderen auch Fotografieren. Du bist somit keiner Rede wert und du hast es sehr schwer bekannt zu werden. Du wirst hart und erbarmungslos angegriffen, wenn du aus dem Zwang der Konformität ausbrechen möchtest.

Der innovative Künstler

Wenn du als innovativer Künstler bekannt werden möchtest, bist du gezwungen mutig zu sein. Du bist gezwungen dich von einer durchschnittlichen und langweiligen Masse zu unterscheiden bzw. zu differenzieren.

Allerdings sollte dir bewusst sein, dass innovative und neue Ideen von 98% der Menschheit grundsätzlich abgelehnt werden. Du wirst mit großer Sicherheit ein Außenseiter werden und nur noch ein sehr kleiner überschaubarer Teil deines Freundeskreises, wird dich auch noch in Zukunft kennen wollen. Dies ist selbst dann der Falle, wenn du der Menschheit offenkundig einen gefallen tust und eine innovative Idee umsetzt, welche die Weltmeere von Plastikmüll befreist. Der größere Teil der Menschheit, wird dich für einen ideologisch verbohrten Spinner halten. Schließlich müssten sehr viele Menschen ihr Verhalten ändern, damit sie in Zukunft weniger Müll produzieren, um die Weltmeere nicht weiter zu verschmutzen. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, macht sich der Mensch es selbst sehr schwer, sich und sein Verhalten zu ändern.

In der Fotografie ist dies sehr ähnlich. Du kommst mit einer neuen und innovativen Idee, einer phänomenalen Sicht- oder Denkweise und schon wirst du zum Hauptziel von konservativen Kräften. Du wirst angegriffen, ausgelacht, diffamiert und an den Pranger gestellt.

98 Prozent

98% der dich umgebenden Menschen, werden dich als merkwürdig, schräg und nicht ganz dicht betiteln, wegen einer oder mehreren Fotografien. Fotografien änderten noch nie die Welt, sie zeigt nur wie deine Mitmenschen diese Welt sehen und verstehen wollen.

Zeige deinen Mitmenschen, dass es anders geht!

 Ich gebe dir inständig den Rat, ziehe deine Ideen, deine Visionen und deine Sichtweisen für eine „bessere“ und Schönere“ Fotografie ohne Kompromisse durch. Nur auf diese Weise unterscheidest du dich von der konformen und konservativen grauen Masse. Werde ein Vorreiter und Vordenker. Werde Avantgarde!

Sei dir bewusst, dass dich Menschen hassen und ablehnen werden. Sei dir bewusst, dass du angegriffen wirst. Sei dir bewusst, dass ihre Angriffe und versuche nur ein weiterer Nachweis, für ihre beschränken und rückständigen Sichtweisen, welche sie mit unmenschlichen Verhaltensweisen durchzusetzen zu versuchen. Unterscheide dich von diesen Unmenschen, sonst hasst du dich eines Tages selbst, für deine Taten.

Dies ist aber auch der Fall, wenn du nicht genügen „Follower und Likes“ auf deinen sozialen Netzwerken hast. Für 98% der Menschheit ist es einfacher etwas inständig abzulehnen und zu kritisieren, als es auch nur mit echtem Interesse zu versuchen. Um eine Kritik zu formulieren, muss man schließlich nicht können, außer etwas als richtig schlecht zu beurteilen.

  1. Habe den Mut deine kreativen Ideen ohne Kompromisse durchzusetzen. Nur so kommst du ins Gespräch.
  2. Lasse allen überflüssigen Quatsch weg, damit andere Menschen dich und deine Fotografie leichter oder besser verstehen. Sie sind eh nicht interessiert. Falls doch, dann werden sie von ganz allein Fragen.
  3. Habe den Mut deine Fotografien genauso zu macen und zu präsentieren, wie du allein es wünschst und für richtig hältst.

Merke dir:

  • Es ist wesentlich besser und freier als Außenseiter von einer sterbend langweiligen Masse zu unterscheiden, als sich dem Durchschnitt anzupassen.
  • Es ist wesentlich schlauer, sich als innovativer und verrückter Fotograf betiteln zu lassen, um dafür ein glückliches, freies und zufriedenstellendes Leben zu leben.
  • Das Leben als Fotograf ist wesentlich interessanter, wenn man keine langweiligen Freunde hat, um langweilige TFP-Shootings zu machen, welche allein auf Likes und Follower für den Protagonisten zielen.

Möchtest du wirklich ein durchschnittliches, vorhersagbares, unfreies und langweiliges Leben fristen, dass dich frustet und als endlose Qual anfühlt?

Werde mutig!

Herr Rausch