Erfolg und Fotografie

Liebe Freunde der Fotografie,

ich habe mir einige Gedanken zum Thema „Erfolg und Fotografie“ gemacht. Im folgenden Artikel teile ich sehr gerne meine Gedanken mit euch.

Ich persönlich definiere Erfolg und Fotografie folgendermaßen:

Ein erfolgreicher Fotograf widersetzt sich stets seinem toxischen Umfeld. Er lässt sich niemals bedrohen, einschüchtern oder beleidigen.

Wenn wir diese Definition als Ausgangspunkt wählen, werden all deine Antagonisten, „Nein“-Sager und Hater laut jammernd zur totalen Erfolgslosigkeit verdammt. Ihr Flehen, ihr Jammern, ihr Zetern macht sie zu ewigen Verlieren und Versagern im Leben. Ihre Wut, Ihre Zurechtweisungen, ihre Gebote und Verordnungen, ihre Beleidigungen, ihre Handlungen und Aussagen sind für dich der sichtbare Erfolgsnachweis, für Dinge, Sichtweisen, Handlungen und Aussagen, welche sich ein Verlierer und Versager selbst niemals wagen würde. Für einen Verlierer und Versager ist es einfacher deinen Erfolg klein oder schlecht zu reden, als selbst etwas einigermaßen Besseres oder wenigstens Stichhaltiges zu erschaffen oder zu entwerfen.

Bedenke:

  • Wenn es nicht die Aufgabe des Verlierers oder Versagers ist, etwas besser zu machen als du selbst. Was ist dann seine Aufgabe?

Nicht ohne Grund habe ich Verlierer und Versager mit Nihilisten verglichen. Sie sind nämlich nicht in der Lage irgendetwas im Leben zu verbessern oder zu verschönern. Ihr können beschränkt sich im Kritisieren, um etwas zu kritisieren müssen wir wirklich nichts können.

Meine neue Vision von „Erfolg“ in der Fotografie

Erfolg hat rein gar nichts mit

  • Megapixeln
  • der Kameramarke
  • einer Trillionen Follower
  • 1,5 Mrd. Euro Einkommen
  • einer prestigereichen Veröffentlichung

 zu tun.

NEIN! Erfolg bedeutet stets motiviert, inspiriert und interessiert zu bleiben, es bedeutet im vollen Bewusstsein die gewisse extra Meile zu gehen, um die eigenen Grenzen zu erkennen, zu überschreiten und zu verschieben. Es ist der Schlüssel zu einer neuen Fotografie, der Schlüssel zu einem neuen Leben und einem neuen Image. Dies verursacht allerdings nicht immer großen Beifall auf der Bühne des Lebens.

Weshalb verlieren wir unsere Motivation als Fotograf?

Einige Theorien:

  1. Wir fühlen uns ausgebrannt, weil wir versuchen Nihilisten zu überzeugen.
  2. Wir sind zu Tode gelangweilt, weil wir uns mit unkreativen, ungebildeten, desinteressierten und unmotivierten Menschen umgeben.
  3. Wir verwandeln uns selbst in einen Versager, weil wir in unserer eigenen fotografischen Beschäftigung keinen tieferen Sinn entdecken können.

Reduziere den Frust in der Fotografie

  1. Fotografiere womit du immer willst.
  2. Mache dir bewusst, dass es nicht jedem gefallen wird, was du machst.
  3. Fotografiere nach der K.I.S.S.-Regel:
    Keep it stupidly simple!
  4. Beschäftige dich nur dann mit der Fotografie (Produktion, Auswahl, Nachbearbeitung), wenn dir danach ist. Lasse dich niemals von Dritten dazu zwingen.
  5. Erlaube dir selbst, das zu fotografieren, was du allein für interessant, spannend oder erhaltenswert erkennst. Hierbei ist es völlig gleichgültig, wie verrückt oder belanglos es für Dritte ist.

Auf diese Weise wird deine Fotografie ein Zeugnis deines schönen, verrückten, provokanten, waghalsigen, lustvollen und extravaganten Leben.

Höre niemals auf zu Leben!

Es grüßt Herr Rausch