Nihilismus und Fotografie

Nihilismus bedeutet für die Fotografie:

Wenn alles was wir fotografieren unbedeutend ist. Ist die Fotografie bedeutungslos.

Ist ja schön, das sie fotografieren! Aber ich helfe ihnen. Die Frage ist nur: „Tun sie es? Oder soll ich…?“

Nihilismus ist die Philosophie des totalen Versagers

Nur ein Versager lebt mit der Meinung, dass wirklich alles aus Prinzip sinnlos und bedeutungslos ist.

Hier liegt der Grund, weshalb ein Versager wirklich alles strikt und vehement ablehnt, das eventuell mit einem Wert oder einem Ziel in Verbindung gebracht werden könnte.

Er ist nicht in der Lage einen Wert zu bilden oder ein Ziel zu finden. Denn der totale Versager ist nicht in der Lage ein Wert zu erkennen oder ein Ziel bilden könnte.

Die folgen aus diesem nihilistischen Denken sind:

Sie ihren Mitmenschen auf die Nerven gehen.


Denn wenn alles in ihrem Leben wertlos, bedeutungslos und sinnlos ist, welcher „Grund“ existiert dann, für die Nihilisten, um sein Leben zu genießen oder einem anderen ein genussvolles Leben zu ermöglichen?

Welcher gesunde Grund existiert im Nihilismus?

Warum fotografieren wir?

Die Frage ist für einen Nihilisten unmöglich zu beantworten.

Ein Fotograf fotografiert, weil das fotografieren den Fotografen zum Fotografen macht. Das der Fotograf ganz nebenbei Freude und Spaß an seinem tun und Handeln empfindet, verursacht beim nihilistischen Versager nur unverständliches Kopfschütteln und Ablehnung.

Nur Nihilisten fragen Kinder, weshalb sie auf dem Spielplatz spielen.

Für Nihilisten klingen Spaß, Freude und Begeisterung, wie Wörter von einem fremden Kontinent.

Gutes Leben, gute Fotografie und gute Fotografen benötigen Werte und Ziele

Wie gelingt es uns, dem Nihilisten, mit seiner fundamentalen Ablehnung gegen das Leben, die Stirn zu bieten?

  1. Versuche niemals einen Nihilisten zu überzeugen.
  2. Du bist gegenüber einem Nihilisten zu nichts verpflichtet.
  3. Bleib niemals in der fotografischen Entwicklung stehen und improvisieren jeden Tag.
  4. Du schuldest einem Nihilisten nichts.
  5. Fotografiere grundsätzlich nur das, was dich und deine Seele nährt, was dir Spaß und Freude bereitet.

Viele Grüße Herr Rausch