Warum ist es wichtig seiner Leidenschaft im Leben zu folgen?

Meine lieben Freunde,

es existiert nur ein gesunder Grund im Leben, es ist der seiner Leidenschaft im Leben zu folgen.

Warum gerade der eigenen Leidenschaft folgen?

Einige Fakten:

Das Leben ist eine ständige tägliche Änderung, kein Tag ist wie der andere. Morgen sind wir ein Tag älter als heute. Nichts bleibt so wie ist oder gestern war. Unsere Lebenszeit verkürzt sich mit jedem einzelnen Tag unseres Lebens.

Es existiert nur eine Gewissheit:

Am Ende des Lebens steht immer der Tod.

Warum sollten wir also nicht bis zum letzten Atemzug unserer Leidenschaft folgen dürfen?

Warum sollen wir bis zum letzten Atemzug nach den Vorstellungen anderer Menschen unser eigenes Leben leben?

Meine persönliche Meinung:

Das Verfolgen der eigenen Leidenschaft im Leben bedeutet, dass erleben pure Lebensfreude, dass baden im absoluten Glück. Es bedeutet das Leben in seiner Gänze zu leben, in seiner vollen Reichhaltigkeit, in allen seinen Facetten. Ist mehr als wichtig. Nur dann beinhaltet es Liebe, Freude, Inspiration, Disziplin, Achtsamkeit, Selbstwert, Sinn, Selbstachtung und Verantwortung. Viele meiner Mitmenschen leben in dem Glauben einer Leidenschaft nachzugehen. Denn sie lassen ihre Leidenschaft schnell abkühlen, wer sich der Erfolg, der Ruhm und der Fame nicht einstellt. Für mich persönlich ist das Fallenlassen einer Leidenschaft, kein verfolgen echter Leidenschaft! Diese gespielte Leidenschaft ist absoluter Bullshit und alle Menschen in deiner Umgebung wissen dies.

Schließlich ist das Verfolgen einer echten Leidenschaft nicht auslöschbar. Denn es wird aus einem inneren Feuer gespeist, echte Leidenschaft bedeutet eine nie endende Motivation, Inspiration und Liebe. Wenn ein Mensch etwas aus Leidenschaft verfolgt, dann benötigt er nicht die Rückmeldung seines Umfeldes, seine intrinsische Energiequelle ist unerschöpflich, sie speist sich aus der Freude, der Lust des Machens beim Machen.

Viele kennen es unter dem Begriff „im Flow“ sein.

Menschen, die einer Leidenschaft folgen, benötigen keine Genehmigung, für ihr Handeln.

Wie erkennen wir unsere Leidenschaft?

Im Grunde kennt jeder seine Leidenschaft, allerdings ist es in unserer Gesellschaft nicht gern gesehen, seiner Leidenschaft zu folgen.

Wo kämen wir hin, wenn jeder das tut, was er liebt?

Ich kenne sehr viele Menschen, welche ihrer Leidenschaft nicht folgen, weil sie in ihrer aktuellen Gesellschaft nicht als „legitim“ gilt. 

Ich frage mich immer:

Was müssen das für perverse Freunde sein, wenn sie ihren eigenen Freunden, nicht die Verfolgung ihrer Leidenschaft ermöglichen? 

Sind es wirkliche, „echte“ Freunde, wenn sie einen eher leiden sehen wollen?

Was haben diese Menschen davon?

Eines steht fest:

Wenn du deiner Leidenschaft nicht folgst, wird dich das Leben hart bestrafen. Du wirst leiden und jammern. Du wirst depressiv, unausgeglichen, ein trauriger kleiner Klops, ohne Selbstwert, der leicht und gerne rumgeschupst wird.

Folge deiner Leidenschaft, wenn du über dich selbst hinauswachsen möchtest!

Es stellt ich eine Frage:

Bist du leidenschaftliche Konsument oder leidenschaftlicher Produzent?

Es ist unvergleichbar leichter ein leidenschaftlicher Konsument zu sein. Der moderne Höhlenmensch benötigt nur irgendeine eine Art von festem Einkommen, einen Internetanschluss, ein Bildschirm, ein Smartphone, vielleicht einen Computer und eine Couch. Alles andere kann er sich via Internet innerhalb von 24 Stunden bestellen, das TV Programm ist „on Demand“ verfügbar und kommt genau zudem Zeitpunkt, wenn es gewünscht ist. Als leidenschaftlicher Konsument ist es völlig OK wenn man seiner Leidenschaft des Computerspielens folgt. Es ist ein bequemes und passives Leben.

Um ein leidenschaftlicher Produzent zu werden, benötigt man nämlich entsetzlich viel Fachwissen, welches durch Lernen erworben wird, durch das Probieren und Experimentieren vertieft, welches nur durch das Machen von Fehlern zur persönlichen Weiterentwicklung führt. Produzenten benötigen weitaus mehr, als nur ein bequemes passives Leben. Sie sind ständig auf der Suche, nach neuen Ideen, neuen Ansichten, neuen Informationen, welche sie zur Umsetzung und zur Produktion ihrer Werke benötigen. Sie sind sehr fokussiert auf das Produzieren und gestalten ihr Leben aktiv. Ein passives Leben und so vor sich hinleben, bekommen leidenschaftliche Produzenten nicht hin.

Wir müssen uns alle im Leben verschleißen!

Es gäbe nichts Schlimmeres als sich nicht zu verschleißen und am Ende des Lebens ist man noch „gut“. Da sitzt man dann da heult, wimmert und klagt: „Ich bin noch nicht fertig. Ich bin doch noch gut!“ und dann kratzt man ab.

Joseph Beuys

Lasse es zu, dass sich das Leben verändert und entwickle dich weiter!

Bevor du andere zwingst sich deinen Wünschen anzupassen, solltest du dich selbst dazu zwingen dich und deine beengten Ansichten zu erweitern.

Es ist der Augenblick, an dem du von dir selst sagst: „Das ist mein Stil! Ich weiß alles und ich muss mich nicht mehr weiterentwickeln“, der dich sterben lässt. Ab diesem Augenblick bist du raus.

Du übersiehst nämlich:

Das Leben ist ein ständiger Zustand vom Werden, jeder Minute, jede Stunde und jeden Tag verändert unser Leben. Wenn du diese Chance nicht nutzt, dann wirst du eine merkwürdige rückständige Person, die es wahnsinnig interessant findet, drei Jahre lang immer von denselben Problemen des Lebens zu sprechen. Deine Themen sind wie ein Sprung in der Schallplatte und es fängt immer wieder von vorne an… knack… von vorne an…knack… von vorne an…knack… von vorne an.

Finde deine Leidenschaft im Leben und verfolge sie!

Ist völlig OK, wenn es deine Leidenschaft ist andere Menschen herunterzuziehen oder sie in ihrer Leidenschaft zu torpedieren. Dann darfst du dich nicht wundern, wenn du ein Arschloch bist. Ein leidenschaftliches sogar. Es bedeutet aber auch, dass du oft sehr allein bist, denn niemand möchte sich mit dir abgeben.

Wie fördern wir das entdecken unserer Leidenschaft?

Du schraubst deinen Lebensstil auf ein Minimum runter. Senke deine Erwartungen so weit runter, dass du rein gar nichts mehr erwartest, außer den eigenen Ansprüchen zu genügen. Die Entbehrungen, werden dich erst zufrieden machen, wenn du mit deiner Selbst im Reinen bist. Er dann wirst du dir allein genüge tragen. Alles was dann ohne Anspruch auf Erfolg in die Hand nimmst, machst du dann von Herzen gerne. Alles hat das Ziel dich allein zu erfreuen und kein passiver, unglaublich unzufriedener Konsument wird dich verstehen.

Starte deinen eigenen Blog und erzähle uns von deiner Leidenschaft.

Glaube mir, es werden Menschen auftauchen und sich beschweren, die wirklich anfangen zu leiden, wenn sie dich voller Freude sehen. Diese Menschen können und wollen es nicht ertragen.

Wenn du in deiner Leidenschaft bist, arbeitest du lässig 10x härter als alle anderen. Viele selbsternannte Künstler verwechseln ihre Arbeit als Künstler, mit einem Job im Büro. Sie wollen sich nicht für ihre eigene Arbeit einsetzen und spielen den Beruf des Künstlers, wie ein Schauspieler. Kommen diese Schauspieler in Schwierigkeiten, oder der Applaus fällt aus, dann brechen sie unverzüglich ihre Unternehmungen und ihre Kunst ab und suchen sich etwas völlig Neues. Heute sind sie Fotografen, morgen sind sie Maler und übermorgen sind sie Modedesigner.

Filtere die richtigen Menschen für dich raus!

Sei nicht schüchtern. Definiere deinen Selbst-wert. Menschen, die deine Arbeiten nicht wertschätzen, schätzen dich als Person auch nicht. Nimm es als gut funktionierenden Richtkompass, für Menschen, die du aus deinem Leben entfernen kannst. Glaube mir!

Verlange eine seriöse Bezahlung für deine Arbeiten!

Der Augenblick, an dem du eine seriöse Bezahlung für deine Arbeit verlangst, ist der Interessanteste. Es ist der Augenblick an dem Freunde, Familie, Bekannte und sogenannte „Interessenten“ zum Kritiker deiner Person werden. Sie werden alles tun, um dir diese blödsinnige und völlig überzogene „Bezahlidee“ aus zu reden.

Mein Ratschlag:

Trenne dich mit einem harten Schnitt von diesen Menschen.

Eine Diskussion mit einem Kritiker deiner Leidenschaft, ist nämlich nichts anderes als Zeit- und Energieverschwendung. Sie wollen für sich alles, aber für dich und deine Arbeit haben sie nichts übrig. Sie wollen dich weder als Person wertschätzen und deine Arbeit wollen sie noch weniger wertschätzen. Du wirst überrascht sein, was sich diese Menschen alles einfallen lassen, um dich in deinem Selbstwert zu drücken oder um dich in deiner Ausübung deiner Leidenschaft zu stören.

Wie kam ich zu meiner Leidenschaft der Fotografie?

Bei mir begann es in der Schule um 1993 herum. Mein Chemielehrer Herr Sievers zeigte uns ein Experiment mit Silberbromid, von da an hatte mich die Fotografie in ihren Bann gezogen. Mit dem üblichen auf und ab eines Hobbyfotografen wurde die Fotografie langsam ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Sie rettete mir das Leben als ich in einer sehr tiefen Depression festsaß und nur sie war noch in der Lage mich an Leben zu erhalten. Es folgte eine Umschulung vom Elektriker zum Fotografen und kann meiner Leidenschaft in allen Aspekten meines Lebens frönen. Der Weg dahin war allerdings steinig und wird bis heute nicht mit Freunden und Unterstützern gepflastert. Über meinen bisherigen Freundeskreis kann, ich heute sagen, dass ich ihnen und meine Gesundheit egal bin. Und ich stelle mir immer öfters die Frage:

Sind es wirklich Freunde? Möchte ich diese „Freunde“ in den nächsten Jahren meines Lebens um mich haben?

Wenn man in seiner Leidenschaft lebt, dann bewertet man Erfolg anders.

Während meines Studiums der Fotografie tauchten immer wieder Menschen auf, welche eine lange Liste von Ratschlägen parat hatten, damit man erfolgreich wird. Diese Listen und Ratschläge sind komplett für den Arsch.

Es sind eher versteckte Forderungen von Menschen, die dir gerne deine Leidenschaft kaputt reden und das einhalten von Regeln verlangen. Ich bemerkte es extrem, als ich wieder ein festes Einkommen generierte. Hierbei verkaufe ich, im Durchschnitt 8 Stunden meiner Lebenszeit, um mich mit Themen zu beschäftigen, die mich eigentlich gar nicht interessieren, allerdings bekomme ich dafür Geld.

Warum soll ich mich dann in meiner Freizeit, auch noch mit Themen beschäftigen, welche mir völlig am Arsch vorbei gehen?

Wenn ich all die Ratschläge befolgt hätte, dann hätte ich nicht diesen Blog!

Wenn ich all die Ratschläge befolgt hätte, hätte ich mich einer Selbstzensur unterzogen, um andere Menschen tief in den Arsch zu kriechen, ohne etwas davon zu haben.

Das Fazit:

Ein Leben ohne Leidenschaft, ist kein lebenswertes Leben. Es ist langweilig und unbefriedigend.

Habe den Mut deiner Leidenschaft zu folgen. Zensiere dich nicht und sage vehement „Nein!“, wenn es nicht deiner Leidenschaft dienlich ist.

Habe den Mut, dich zu entwickeln und andere vor den Kopf zu stoßen.

Dein Umfeld reagiert im allgemein ablehnend, wenn sie bemerken, dass sie sich nicht weiterentwickelt haben. Anstatt sich weiterentwickeln zu wollen und ihr eigenes Ungenügen zu untersuchen, blasen sie lieber zum Angriff und du wirst das Ziel.

Somit ist jeder Angriff auf dich und deine Leidenschaft ein sehr guter Gradmesser deiner Weiterentwicklung als Mensch, Fotograf und Philosoph.

Liebe grüße eurer Herr Rausch