Wut ist ein Ausdruck von Schwäche!

Wut, Hass und Unterdrückung bedeuten: „Selbst ein Gift zu trinken, in der Hoffnung, dass der Andere stirbt.

Warum sind Wut, Hass, Ressentiments nutzlos?

Wir Menschen kennen diese Phasen von Wut, Hass und Ressentiments. Wir erkennen, dass eine Person außer sich vor Wut ist, damit erklären wir diese wütende Person als „unzurechnungsfähig“, selbst die Justiz nennt es „Handlungen im Affekt“.
Wenn jemand wütend ist und seinen Groll verbreitet, sein Gift in die Umwelt schleudert, neigen wir dazu diese Person nicht ernst zu nehmen. Es führt dazu, dass sich der Wütende nicht gehört fühlt und mangels zu Spruch zur Ruhe kommt. 

Das Problem echter Wutausbrüche:

Sie ändern absolut gar nichts!

Dabei ist es egal, ob wir auf uns selbst, auf andere oder auf eine Situation wütend sind. Erstmal ändert sich rein gar nichts, hierbei ist es völlig egal, wie wütend wir sind.

Es ist sogar so, dass je wütender, je verzweifelter, wir etwas mit unserer Wut bekämpfen, desto schwächer, kleinlicher und unkultivierter erscheinen wir für unsere Mitmenschen.

Ein paar Gedanken:

  • Wenn dich in deiner tobenden Wut keiner ernst nimmt, warum die Energie verschwenden?
  • Ist eine Akzeptanz der Situation, wie sie gerade ist, nicht sinnvoller?
  • Ist eine Analyse dessen, was die eigene Wut auslöst nicht erfolgversprechender?

Ein paar Ratschläge:

  • Ist es nicht sinnvoller die Stadt zu wechseln, sich neue Freunde zu suchen, als ständig von einem Wutausbruch in den anderen zu verfallen?  
  • Ist es nicht sinnvoller sich den Faktoren, welche Wut, Enttäuschung auslösen einfach zu entziehen, wir haben keine Chance die Faktoren zu ändern. Stattdessen widmen wir uns unseren selbst gewählten „schönen“ Themen, um nicht als wütender Giftpilz erkannt zu werden, sondern als gut gelaunter, ausgeglichener und freundlicher Mensch?  
  • Entdecke, dass es keine Nachteile im Leben existieren. Negative Erlebnisse im Leben ermöglichen dir, die nötige Erfahrung zu machen, was eine positive Erfahrung wäre.

    In der Fotografie bedeutet es:

    Fotografien, welche du ablehnst, von dir selbst so erschaffen werden sollten, dass sie für dich eine wundervolle Abbildung darstellen. Auf diese Weise signalisierst du, dem Fotografen, welche Fotografien du ablehnst und zeigst ihm, was dir gefällt und wenn er möchte kann er sich auf deine Wünsche einstellen.  
  • Warum soll ausgerechnet eine Fotografie, ein Text, eine Sichtweise dein Leben so negativ beeinflussen, dass du sie bekämpfen musst?

    Alles, was dich nicht umbringt, macht dich stärker. Es existiert kein Leben ohne negative Eindrücke, es ist völliger Blödsinn in dem Glauben zu leben, dass alles im Leben zwingend positiv sein muss. Dies deutet auf eine sehr verwöhnte Persönlichkeit hin, welche sich nicht auf die Welt einstellt, sondern verlangt, dass sich die Welt auf die Person einstellt. Ganz ehrlich, unsere Gesellschaft, unsere Realität funktioniert, auf diese Weise nicht.  
  • Bevor wir andere beleidigen, diffamieren oder unterdrücken, sollten wir unsere eigenes, als „besonders klug“ eingestuftes Wissen, dafür nutzen es auch zu zeigen. Es bedeutet, dass wir es selbst besser machen müssen, als der Andere.

    Im Allgemeinen gilt:

    Wenn er es besser gekonnt hätte, dann hätte er es besser gemacht!

    Es ist somit die eigene Pflicht, es besser zu machen, damit der Andere es erlernen kann. Das Ausrufen von Verboten, Geboten, Beleidigungen und Schmähkritiken ist an dieser Stelle nicht zielführend.
Prüfer unser im Prüffeld Geheiligt werde dein Name. Dein Qualitätssiegel komme. Dein Wille geschehe, wie im Plan, so auch in der Produktion. Unser täglich Schaltschrank gib uns heute. Und vergib uns unsere Fehler, wie auch wir vergeben unserer Nachlässigkeit. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Warum unterdrücken wir Andere?

Es liegt daran, dass wir irrtümlich glauben, dass unser eigenes Ego, unser eigenes Wissen und unser eigenes Ego, etwas ganz Besonderes ist und somit über andere Menschen steht. Den Mangel am richtigen positionieren des eigenen Egos im Verhältnis zu anderen Menschen, nennt die Psychologie narzisstische Persönlichkeitsstörung. Nicht selten möchten diese Menschen, den Sittenverfall, den Kapitalismus, die Unmoral, andere Meinungen, anderes Wissen, andere Sicht- und Lebensweisen bekämpfen. Gerne berufen sie sich auf ihr ganz besonderes Wissen, ihr angeborenes Talent oder ihrem vermeidlich vorbildlichen moralischen Leben.

Die brutale Realität sagt uns:

Keine einzige Fotografie dieser Welt ist in der Lage den Schaden auszulösen, den du erwartest.

Vielleicht ist es Zeit einzusehen, dass…

  • andere Menschen oder Fotografien nicht für deine Wut verantwortlich sind.

    Du allein entscheidest, ob du ausflippst oder nicht. Du allein entscheidest, ob du stark, erwachsen und reif genug bist, dass du diesen kurzen Augenblick voller Ablehnung durch hältst oder eben nicht.
  • andere Menschen oder Fotografien dein Leben nicht verbessern können.

    Erliege nicht dem Gedanken, dass andere Menschen allein dafür auf diese Welt gekommen sind, um dir ein angenehmes und schönes Leben zu ermöglichen. Suche deine Zufriedenheit nicht im perfekten Partner, dem perfekten Kunden, dem perfekten Geschäftspartner oder in perfekten Lösungen für künstlerische Problemstellungen. Du kannst dem gerne hinterherjagen, aber es wird nicht eine Sekunde deines Lebens verbessern. Es geschieht eher das Gegenteil, denn du wirst das Ziel des „Perfekten“ niemals erreichen und es bleibt eine nie endende Jagd nach einem Ziel, welches nicht zu erreichen ist. Es spricht nichts dagegen, gute Freunde oder gar Seelenverwandte zu haben. Sei dir aber bewusst, dass es sogar in den besten Freundschaften zu Problemen kommt. Deswegen solltest du dich niemals abhängig von anderen Menschen machen.  

Die größte treibende Kraft von Wut ist Neid.

Ein anderer Mensch sagt etwas, dessen du dich nicht traust, ein anderer Mensch hat mehr Einkommen zu Verfügung als du selbst, ein anderer Mensch hat eine andere freiere Sicht und Lebensweise, als du selbst.
Kurz:

Ein Anderer macht etwas, was du dir selbst nicht zu traust!

Deswegen muss es bekämpft werden! Ein stehenlassen dieser Ungeheuerlichkeit, würde ein Eingeständnis des eigenen Unvermögens bedeuten.

Mit Hilfe der eigenen Wut erfahren wir viel, über unsere Minderwertigkeitskomplexe, unserem Unwissen und unserem Verständnis von Freiheit.

Niemand von uns ist auf diese Welt gekommen, um im Laufe der Lebenszeit, noch schwächer, dümmer und zurückgebliebener zu werden, als wir ohnehin schon sind. Wir alle sind danach bestrebt uns weiterzuentwickeln. Natürlich ist es auch ein Weg, der eigenen Weiterentwicklung, wenn wir andere in ihrer Entwicklung aufhalten und stören und hindern. Diese sehr gerne praktizierte Taktik, wird oft angewendet, wenn man sich selbst nicht weiterentwickeln möchte, da man auf dem Irrtum aufbaut, dass eigene Wissen sei das absolut Richtige und kein neues oder anderes Wissen, kann richtig sein. Hier drauf werden, ganze Lebensphilosophien, Sichtweisen und Betrachtungen gebaut.

Schaue dir dein Umfeld genau an und untersuche es!

Wer entwickelt mit dir eine neue Lebensweise, eine neue Sichtweise, wer inspiriert dich, wer versorgt dich mit alternativen?

Trenne dich von Menschen, die dich mit Verboten, Geboten, Einschränkungen, Tabus und Regeln zu schütten. Sie nehmen dir deine Freiheit, um ihre eigene Sichtweise wie ein Diktator in dich hinein zu pressen.

Liebe Grüße Herr Rausch