Ich habe keine Zeit für deine Negativität!

Was ist überhaupt Negativität?

Eine philosophische Untersuchung:  
Existieren tatsächlich „negative“ Menschen? Hinterlassen sie wirklich ein unangenehmes Gefühl? Was bedeutet überhaupt „Negativität“? Ist etwas Schlechtes auch gleichzeitig etwas „Negatives“?

In der Physik finden wir mehrere Beispiele.
Proton und Elektron, Anode und Kathode. Insgesamt benötigen wir hier einen Plus- und einen Minus- Pol für einen Stromkreis. Das berühmte Yin und Yan ist schwarz und weiß.
Das eine kann nicht ohne das andere existieren, wenn wir keine guten Menschen mehr haben und nur noch schlechte Menschen die Welt beherrschen, was wäre unter den schlechten Menschen als gut zu bezeichnen?
Im realen Leben denken wir auch über positive und negative Dinge nach. Allerdings ist hier der entscheidende Unterschied, dass es sich hier um Werturteile handelt. Wir bewerten etwas positiv und negativ. Nicht wenige Menschen bewerten „Hunger“ als negatives Gefühl, hierbei handelt es sich technisch gesehen erstmal nur um ein Gefühl, Gefühle sind technisch gesehen weder negativ noch positiv. Gefühle sind. Wir interpretieren „Hunger“ allerdings als negatives Gefühl. Hier übersehen wir, dass Menschen die gar kein Hungergefühl haben, sehr schnell verhungern. Hinzukommt das Hunger beziehungsweise das Hungergefühl unser überleben als Mensch auf diesem Planeten gesichert hat. Ist es nicht so, dass ein Essen unvergleichbar besser schmeckt, wenn wir richtig hungrig sind? Ist das Hungergefühl vielleicht doch nicht ganz so negativ, wie wir vermeintlich meinen?

Jeder Mensch ist ein Individuum, damit hat jeder Mensch auch ein eigenes Wertesystem!

Als Menschen benötigen wir dieses Wertesystem und diese Werteurteile, unser soziales Miteinander, unsere Gesellschaft beruht auf diesem System. Natürlich haben wir zusätzlich noch das Recht, in unserer individuellen Freiheit unsere Werte von „gut“ und „böse“ innerhalb der Gesellschaft anzupassen. Aber was für den einen „gut“ ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es für den anderen auch „gut“ ist. Das was für dich schlecht erscheint, kann für andere das Gute an sich bedeuten.

Logische Konsequenz ist:

Was für einen selbst gut genug ist, muss nicht lange nicht gut genug für andere sein!

Es bedeutet, dass wir uns selbst ein wenig zurücknehmen müssen und andere Menschen nicht mit unseren privaten Werteverständnis von „gut“ und „böse“ bekehren dürfen. Wir dürfen andere Menschen auch nicht für ihre Wahrnehmung verurteilen oder kritisieren. Wer sind wir selbst, wenn wir anderen unsere Meinung aufdrängen? Jeder Mensch hat seine eigenen Gründe, weshalb er so handelt oder fotografiert, wie er es macht. Es ist völlig natürlich, dass es nicht immer unseren Wünschen, Motiven und ethischen Vorstellungen geschehen kann. Es handelt sich nämlich, um einen anderen Menschen, mit anderen Wünschen, Motiven und ethischen Vorstellungen. Solange wir die Gründe des Anderen nicht kennen, haben wir kein Recht ein Urteil zusprechen. Nicht selten sind wir blind für die persönlichen Gründe des Anderen oder interessieren uns erst gar nicht dafür. Andere Menschen sind für uns große Rätsel. Egal wie intelligent wir selbst sind, niemals werden wir in der Lage sein, einen anderen Menschen vollends zu verstehen.Einzig das Nachfragen, das Hinterfragen und die Bemühung, um eigenes Verständnis sind der Weg zum Verständnis für andere Menschen. Ehrlich gesagt ist es schwierig genug sein eigenes Verhalten, seine eigenen Bedürfnisse, Motivationen und Gefühle zu verstehen. Warum sollten wir also zeit damit verschwenden, andere zu verurteilen, wenn wir uns selbst nicht richtig verstehen? Wie oft ist es in unserem Leben vorgekommen, dass wir etwas tun oder handeln und danach feststellen, dass es fürchterlich schief ging, dass es sogar falsch war. Natürlich stellen wir dies immer in Nachhinein fest und wie oft belügen wir uns selbst mit faulen Ausreden, um den Fehler zu rechtfertigen, damit wir uns selbst nicht bewegen müssen?

Mach dir also weniger sorgen, um dich selbst. Sei einfach mal ehrlich mit dir selbst.

Stell dir die Frage:

Was weiß ich eigentlich nicht? Warum ist es so und wie kann ich es ändern?

Der Weg der Philosophie

Ich nutze den Weg der Philosophie. Dieser Weg bedeutet erstmal ein gründliches Nachdenken, er zeigt mir sehr genau, was ich nicht weiß und wo ich das fehlende Wissen herbekomme.

Ethik vs. Philosophie

Die Philosophie beschäftigt sich mit dem Streben nach Wissen und Weisheit, während die Ethik bzw. die Morallehre in die Soziologie gehört. Ein ethisches Verständnis vermittelt dir ein Gefühl darüber, wie wir mit anderen Menschen umgehen sollten, die Philosophie stößt an dieser Stelle schnell an ihre Grenzen.

Kommen wir endlich zu den „negativen“ Menschen!

Leider musste ich einen kleinen Umweg nehmen, um diesen Punkt „rund“ zu bekommen.

Was sind „negative“ Menschen?

Negative Menschen sind wie schwarze Löcher, welche dir wirklich jegliche Energie aus dir und ihrer Umgebung absaugen. „Negative“ Menschen sind explizit nicht daran interessiert, eine Diskussion auf Augenhöhe mit dir zu führen. Sie sind sehr gut im entwerten deines Wissens, deiner Person oder deiner Wesensart, deines Lebens, deiner Sichtweise und deines Lebensstiles. Hierfür tauchen sie führen die Diskussion nicht in der fachlichen Ebene, sondern greifen dich in der moralischen oder der ethischen Ebene an. Kurz gesagt, sie tauchen auf die Gefühlsebene ab, um dich unterhalb der Gürtellinie zu treffen. Denn sie wissen von sich aus, dass sie deinem fachlichen Wissen nicht entgegenzusetzen haben. In dem Fall sprechen diese Personen wesentlich lieber von einstudierten Meinungen, vagem Wissen und undifferenzierten Gefühlen. Dabei erklären sie dir in langen Monologen, wie überlegen sie dir sind. Sie negieren gerne die Sinnhaftigkeit deines Handelns und Tuns, da es ihrer Meinung nach falsch, unseriös und unsachlich ist. Hier umgehen sie mit einer atemberaubenden Leichtigkeit, jeglichen Versuch, dir einen besseren Vorschlag zu unterbreiten, es selbst besser zumachen oder ihre Behauptungen mit nachprüfbaren Beweisen zu unterlegen.
„Negative“ Menschen müssen einem nichts beweisen und dir schon gar nicht!
Sie versuchen dich in die Beweislast zu bringen, damit du einem „negativem“ Menschen gefallen könntest. Jegliche Versuche in diese Richtung sind vergeblich und führen in die Selbstauflösung und Selbstzerstörung. Mit „negativen“ Menschen kannst du Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Jahre diskutieren, ohne auch nur eine einzige neue Erkenntnis zu erlangen. Sie werden immer wieder am Anfang beginnen, wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat.
Stelle dir die Frage:
Habe ich neue Einsichten, neue Ideen, neue Energie, neue Kraft, wenn ich mich mit jemandem in Interaktion gestanden habe!

Wie unterscheiden wir „positive“ von „negativen“ Menschen?

  1. Ein „positiver“ Mensch, stärkt dich in deiner Persönlichkeit, deinem Selbstwert und deinen Gefühlen.
  2. Eine „negativer“ Mensch, sorgt für Unsicherheit, er schwächt dich in deiner Position, deinem Selbstwert und deinen Gefühlen.

Sind wir selbst ein positiver Mensch oder ein negativer Mensch?

Es gibt verschiedene Ansätze sich dieser Problematik zu nähern. Markus Cerenak machte in einem seiner Blogs folgende Aussage:

„Du bist der Durchschnitt deiner besten 5 Freunde!“

Wir können es auch anders angehen…

Bist du offen für neues? Kommunikativ, freundlich und aufgeschlossen? Ist es für dich kein großes Thema einen Fehler zu zugeben und durch erlernen in Zukunft zu vermeiden? Sagst du „ja“ zum Leben, mit all seinen unbekannten Variablen?

Dann ist die Chance schon sehr hoch ein positiver Mensch zu sein.

Wenn du es schaffst andere zu motivieren, sie mit Wissen zu versorgen, dass ihnen hilft, ihre Ziele zu erreichen, bist du jemand, der andere Menschen anfeuert, sie begeisterst und dich freust, wenn einer deiner Freunde sein Ziele erreicht.

Dann bist du mit Gewissheit ein guter Mensch. Du kannst natürlich auch der Bedenkenanmelder sein, ständig den Sinn einer Unternehmung hinterfragen, für jede Lösung zwei neue Probleme zaubern und eine unendlich lange Liste liefern, warum eine Unternehmung scheitern wird.

Das Leben ist zu kurz, für negative Menschen!

Wenn wir ehrlich sind, selbst wenn wir positive Menschen sind, läuft immer noch genug schief, dass wir öfters ins trudeln geraten. Das Leben hat, allerdings niemals vorgesehen, dass es eine gerade aufwärts gerichtete Linie beschreibt.

Fang an zu träumen und setzte dich für deine Träume ein!

Ich selber habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich in den Hamburg Deichtorhallen im „Haus der Fotografie“, etwas ausstellen werde. Natürlich wird der negative Mensch an dieser Stelle sagen: „Hey, bleib mal auf dem Teppich! Das schaffst DU nie!“

  1. Haben sie gar kein Interesse, dass etwas erreicht wird, es würde sie in ihrem Selbstwert herabsetzen.
  2. Negative Menschen würden sich selbst lieber ein Bein amputieren, bevor sie einen weiterhelfen, um ein Ziel zu erreichen.
  3. Sie lehnen nicht nur deine Idee ab, sondern lehnen dich als Person gleich mit ab.

Mir selbst fallen eine ganze reihe Menschen ein, welche bei meinen Ideen sofort den Kopf schütteln und mir Absurdität vorwerfen. Im Grunde ärgern sie sich darüber, dass ich durch diese Zielsetzung, welche über das einsammeln von Followern auf irgendwelchen Plattformen hinaus geht. Komischerweise, habe ich erkannt, dass die Fotografen, welche im „Haus der Fotografie“ ausstellen, eher sehr geringe Internetpräsenzen haben. Vielleicht scheint dort ein Geheimnis ihres Erfolges zu schlummern? Bevor ein negativer Mensch, diese Tatsache zu gibt, entwertet er das „Haus der Fotografie“ in seiner Funktion, als weltbekanntes Museum und die dort stattfindenden Ausstellungen.

Polaroid SNAP

Ignoriere negative Menschen!

Gib anderen keine Zeit für ihre Negativität. Das Leben ist zu kurz, um sich nicht um seine Träume zu kümmern. Ignoriere ungebetene Ratschläge, ignoriere Bedenken, ignoriere Menschen, welche dich nicht unterstützen. Du bist nicht auf dieser Welt, um jedem einzelnen Menschen auf dieser Erde zu gefallen! Suche dir Menschen, welche dich unterstützen, dich erweitern, dir Möglichkeiten bieten, dich weiterentwickeln, dich beflügeln, befähigen und an dich glauben. Dies bedeutet auch, dass du nicht grundsätzlich sanftmütig sein darfst und nicht ständig und immer auf jedes noch so kleines Interesse Rücksicht nehmen musst. Behalte dein Ziel im Auge, sei konzentriert und eigne dir alle dafür benötigten Kompetenzen an, um dein Ziel zu erreichen. Lass die negativen Menschen einfach stehen und bewege dich fort.Gehe einfach deinen Weg! Niemand anderes kann es dir verbieten oder es für dich tun!

Gruß Herr Rausch